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Neue Studie belegt: Weniger Schnee in Tirol

Ein vom Landtag initiierter Forschungsbericht der ZAMG zu Schneehöhen und Schneedeckendauer liegt jetzt vor. Zentrale Aussage: In Tirol fällt weniger Schnee.

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Christian Wetter • 23.02.2020 15:11
Lieber Herr Zechel, Klimatologie scheint nicht so ihre Sache zu sein, vielleicht Klimapolitik bzw. so pseudo klimatologische Floskeln, die man eben so aufgeschnappt und mit regionalen Klimaänderungen oft gar nichts zu tun haben. Ich werde mich nicht wiederholen, hier ein allgemeiner Ansatz zu Grünen Ideologien: https://www.facebook.com/wettercafe.at/posts/3027354503965106?__tn__=K-R
Florian Zechel • 23.02.2020 18:07
Lieber Herr Zenkl, Sie haben Recht, weder noch. Eher hab ich's noch mit IPCC, oder der Frau Kromp-Kolb u.v.a.m.. Ich verstehe nur nicht, wie Sie sich in dieser Sache so gegen die Grünen hängen, lustig machen? Weil Ihnen diese Studie in den Nacken fällt und -Achtung meine persönliche Annahme- Sie in Wahrheit gar nicht soo ein unabhängiger Forscher sind, sondern ein Teilzeit Klimaleugner getrieben und gesteuert von Seilbahnern und Touristikern, welche halt Studien so sehen wollen wie es ihnen passt? Bin selbst kein Grüner und sehe das Thema lieber unpolitisch. Ich kenne aber sehr wohl den Unterschied zwischen Klima, Wetter und regionalen Faktoren. Bin nicht so naiv zu glauben, wir Tiroler können alleine das Klima "retten". Ihre Argumente erinnern mich allerdings sehr an das, was Autoindustrille, Lobbyisten, Airliner, Großbauern, Trumps, und Bolsonaros ständig von sich geben. Wenn Sie von gefährlich schreiben, sollten Sie m.M. nach Ihre Sichtweise überdenken.
Christian Wetter • 23.02.2020 22:26
Herr Zechel, ich beteilige mich an keinem Lobbyismus und schon gar nicht an politischen Klima Interessen. Was ich mache, ist ein kritisches Studium und Auswerten der wissenschaftlichen Literatur sowie der amtlichen Daten, welche sie ansprechen. An denen ist aber nichts zu rütteln, also geht ihre Polemik ins Leere. Wenn sie glauben, es gäbe nur die aus ihrer Sicht "Lobbys", dann irren sie gewaltig. Die stärksten und meisten Interessengruppen mit Unsummen an Geldern und Förderungen finden sich genau bei den AGW Gesteuerten. Wenn meine Beteiligung an solchen, objektiven Studien im Nachhinein von jenen genützt wird, die ein Interesse an dem haben, was näher an einer Wahrheit liegen könnte, dann werden sie mir hoffentlich nicht unterstellen versuchen, ich oder Kollegen würden Daten erfinden oder die Sache mit der regionalen Klimatologie nicht ernst nehmen oder nicht verstehen. Natürlich rege ich mich über die Grüne Klimahysterie schon lange auf. Sekten und jeder Narr darf und soll doch seine Meinung frei sagen dürften, aber wenn es sich um Leute handelt, die unser Land regieren (versuchen) und so oft völlig absurde Ideen in Gesetze schmieden, dann ist einfach mal Schluß mit lustig! Schönen Abend! (leider funktioniert die Antwortfunktion nur auf meine eigenen Kommentare...?!)
Christian Wetter • 23.02.2020 10:55
was soll schon raus kommen, wenn Grüne Studien beauftragen? "Bombensicher", ja freilich, aber nur, wenn man sich mit den Daten nicht auskennt. Zudem zeigt die Studie nichts neues, sie ist nur selektiv. So hat man einfach die schneeärmeren Winter vor 1950 ganz bewusst weggelassen, um ja einen gewünschten Grünen Trend seit den schneereichen 50-80er Jahre zu konstruieren. Tiroler Skigebiete unter 1000m? Die da wo wären? De facto haben genau solche Leute um 2000 für 2020 das Ende vieler Wintersportgebiete in Tirol behauptet (inkl. Beschneiung, Steiger, Roth, et al, Raum Kitzbühel z.B.), real gibt es sogar einen Anstieg der Tage mit Skibetrieb, steigende Nächtigungen, beste Pisten! Was wären Grüne ohne Klima Katastrophen Propaganda? Überflüssig?
Florian Zechel • 23.02.2020 13:15
Wollen Sie ernsthaft behaupten, die Studie sei manipuliert, alles Fake? Ausgerechnet von der seriösen unaufgeregten ZAMG? zu den 50-ern: ja da gab es auch schneearme Winter, allerdings bitterkalt. Heute würde das wegen technischer Beschneiung gar nicht auffallen. Was übrigens generell die Sichtweise verzerrt, weil so gut wie überall beschneit wird. Und wenn auch das nicht mehr geht, fliegt man halt den Schnee ein wie in Kitzbühel. Zweitens gab es gerade auch in den 50-ern Katastrophenwinter (Arlberg, Vorarlberg, Lawinen bis ins Stadtgebiet von Innsbruck). Drittens gibt's noch immer Kleinlifte im Tal bzw Mittelgebirge (Stans, Vögelsberg, Rinn, Igls,) oder zumindest Talabfahrten oder Abschnitte, welche sich heuer extrem schwer Taten. Ich weiß, ein einziger Winter macht noch kein Klima, folgt aber der eingeschlagenen Richtung. Viertens: ja es wurde in den 90-ern der Fehler begangen, aus einzelnen Extremereignissen einen Trend zu berechnen und es wurden voreilig Schlüsse gezogen. Trotzdem: niemand hat mit der immensen technischen Beschneiung gerechnet, mit snowfarming, dass man mit Gewalt etwas erzwingt, was wieder der Natur ist. Wie würde Schifahren nur auf Naturschnee ausschauen? Die halben Lifte wären wohl nur mehr Zubringer. Unbestritten ist der Klimawandel, messbar, nachweisbar, und jetzt auch fühl und sichtbar. Was in der jetzigen Übergangsphase auch etwas verschleiert wird: waren kalte Winter einfach zu trocken für Schnee, so schneits wie letzten Winter (eben gerade noch). Weil Wärme mehr Feuchtigkeit transportieren und aufnehmen kann. Zudem bleiben einmal eingetretene Wetterlagen oft über Wochen stationär, weil sich der Polarwirbel mit dem Jetstream verändert.

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