Faschingsnarren trieben es in Kundl bunt

Beim Faschingsumzug in der Wildschönau gab es auch humorige Anspielungen auf das Gemeindeleben.
© Silberberger

Alle drei Jahre findet in Kundl ein Faschingsumzug statt – heuer mit Teilnehmerrekord. Pünktlich um 12 Uhr startete die Dachlrede vom Gemeindeamt durch Schauspieler Florian Adamski. Darin wurden Themen wie Dorfkaiser Anton Hoflacher, die „Polit Diandla“ der Kundler Opposition, das erhöhte Essensgeld in der Kinder-Nachmittagsbetreuung sowie der Dauerbrenner Achenpromenade und vieles mehr ordentlich durch den Kakao gezogen. Danach startete der Umzug mit 1500 maskierten Teilnehmern und 50 Faschingswagen – bestaunt von Tausenden von Zusehern entlang der Strecke.

Höhepunkt des närrischen Treibens in der Wildschönau war der Faschingsumzug in Niederau. Weit über eintausend Gäste bedachten die Teilnehmer des Faschingsumzugs mit Beifall.

Tausende Zuseher nahmen am gestrigen Faschingsumzug in Kundl teil, der nach der Dachlrede vom Gemeindeamt startete.
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Die Freiwillige Feuerwehr Niederau als Veranstalter hatte gute Arbeit geleistet und präsentierte ein buntes Allerlei aus dem Leben im Hochtal. Dabei durften natürlich auch einige Seitenhiebe nicht fehlen: Ins „Visier genommen“ wurde im Besonderen der noch zu bauende „Freizeitpark Wildschönau“, der anscheinend immer noch auf „Investorensuche“ ist. Damit verbunden auch die „Rodelbahn“ vom „Riedlhang“, die gar erst 2050 in Betrieb gehen soll. Auch das Heizkraftwerk, verbildlicht als „Asche spukender Drache“, zog die Blicke der vielen Zuschauer auf sich. (TT, fh, ts)

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