Den Schwazer Handballern klebt weiter das Pech an den Fingern

Hard nahm den Schwazer Petar Medic in die Zange.
© Foto TT/Rudy De Moor

Nach der Schlusssirene rieben sich die Schwazer Handballer die Augen. Sebastian Spendier und Co. wähnten sich im falschen Film. Denn der Handball-Gott meint es in der Bonusrunde der spusu-Liga weiter nicht gut mit den Tirolern. Nach aufopferndem Kampf gegen den HC Hard mussten sich die Hausherren am Samstag den Roten Teufeln in der Osthalle unglücklich mit 22:24 (12:13) geschlagen geben.

Erneut konnte man den Vorsprung nicht ins Trockene bringen und kassierte wie zuletzt gegen die Fivers und Krems eine bittere Niederlage in der Schlussphase. In der 52. Spielminute stellte Spendier auf 22:20, doch anstatt die Zwei-Tore-Führung zu verwalten, drehten die Vorarlberger die Partie durch einen Doppelschlag von Zivkovic und Tore von Zeiner und Raschle noch zum Sieg. „In der Bonusrunde weht ein rauer Wind, das Glück hat gefehlt“, sagte Coach Frank Bergemann, der die fehlende Chancenauswertung bekrittelte. Die Lust auf Revanche steigt: Bereits am Mittwoch empfängt Schwaz im Cup-Viertelfinale in der Osthalle (19 Uhr) erneut die Roten Teufel.

Medalp Innsbruck will am Sonntag (18 Uhr) in der italienischen Serie A2 den Heimvorteil nutzen. Der Tabellenführer empfängt in Hötting West Cassano Magnago. Nach sieben Siegen in Serie soll der Tabellensiebte aus der Lombardei nicht zum Stolperstein werden. (ben)


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