Strobl neuer Obmann in der Vitalregion

Aldrans, Innsbruck – Seit drei Jahren präsentiert sich das Mittelgebirgsplateau am Fuße von Patscherkofel und Glungezer als Vitalregion – mi...

Der neue Vorstand hat in der Vitalregion viel vor: v. l. BM Andreas Danler (Patsch), Koordinatorin Alexandra Skamen, Obmann-Stellvertreterin StR Christine Oppitz-Plörer (Innsbruck), Obmann BM Johannes Strobl (Aldrans), Martin Feichtner und BM Josef Kofler (Sistrans).
© Vitalregion

Aldrans, Innsbruck – Seit drei Jahren präsentiert sich das Mittelgebirgsplateau am Fuße von Patscherkofel und Glungezer als Vitalregion – mit den Gemeinden Ellbögen, Patsch, Sistrans, Lans, Aldrans, Rinn und Tulfes sowie Innsbruck mit den Stadtteilen Igls und Vill. Ziel der Fördergemeinschaft für die „Vitalregion über Innsbruck – Patscherkofel bis Glungezer“ ist es, ein gemeinsames Profil für die künftige Ausrichtung und Entwicklung des Gebiets zu erarbeiten. Schwerpunkte sind die Themenkomplexe Gesundheit und Vitalität.

Bei der jüngsten Generalversammlung trat Bürgermeister Josef Kofler aus Sist­rans nicht mehr als Obmann an, zum Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter, der Aldranser Bürgermeister Johannes Strobl, gewählt. Kofler wird weiterhin als Beirat im Vorstand mitwirken. Strobls Stellvertreter sind Wirtschaftsstadträtin Christine Oppitz-Plörer aus Innsbruck und Christoph Stock von Innsbruck Tourismus. Zugleich wurde beschlossen, den Vereinssitz nach Aldrans zu verlegen.

Insgesamt acht Arbeitsgruppen haben – auf Basis eines Bürgerbeteiligungsprozesses – Projekte und Verbesserungsmaßnahmen für die Vitalregion ausgearbeitet, die zum Teil auch schon umgesetzt wurden. Das gilt etwa für den Bereich Wandern: Hier wurde ein Verzeichnis von 86 Wanderwegen angelegt, 171 Wegweiser wurden bestellt und zum Großteil schon aufgestellt. Die Verbindung zwischen den Almen wurde verbessert, 20 neue Ruhebänke aus Zirbenholz aufgestellt. Mit der Web-Applikation „Bewegt in Innsbruck“ finden Wanderer nun alle Almwege der Vitalregion (mit mehreren Varianten).

Der „Vitalradweg“ wurde, wie berichtet, im September 2019 eröffnet (mehr online unter radrouting.tirol), das Radwegenetz auch sonst schon in einer Reihe von Bereichen attraktiviert.

Ein großes Thema sind auch die Öffis: Der Bedarf der Region in Sachen Neukonzeption des öffentlichen Verkehrs wurde analysiert und als Planungsgrundlage dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) übermittelt. Am Donnerstag, den 27. Februar, um 19 Uhr bittet der VVT nun zum ersten Öffitreff in den Gemeindesaal Aldrans.

Weiter forciert werden soll auch das Projekt „Almenweg – Zirbenweg mit Verbindungen“, die Standortsuche für die Umsetzung eines „Vitalzentrums“ in der Region wird ebenfalls fortgesetzt. Auch an einer besseren Radweganbindung nach Innsbruck wird gearbeitet. Nähere Informationen findet man unter www.vitalregion.tirol (TT)


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