Mindestens vier Tote bei Angriff auf Militärposten in Mali

Bei einem Angriff auf einen Militärposten in Mali sind mindestens vier Soldaten getötet und acht weitere verletzt worden. Wie die Armee des westafrikanischen Landes mitteilte, verübten Jihadisten am Sonntag einen „Terrorangriff“ auf einen Militärposten in Bambara Maoudé südlich von Timbuktu. Kommunikationsminister Yaya Sangaré bestätigte die Zahl der Toten.

Die vorläufige Opferzahl liege bei vier Toten und acht Verletzten, sagte der Befehlshaber für die Region, Boubacar Sanogoh. Die Angreifer stahlen nach offiziellen Angaben zufolge mehrere Fahrzeuge und andere militärische Ausrüstung. Nach einer Intervention der malischen Luftwaffe sowie französischer und UNO-Truppen sei der Militärposten mittlerweile aber wieder unter Kontrolle, fügte Sangaré hinzu.

Das westafrikanische Mali kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. Islamistische Gruppen hatten 2012 die Kontrolle über den Norden des Landes übernommen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein und drängte die Islamisten zurück. Trotz der Präsenz Tausender internationaler Soldaten herrscht weiter Instabilität. In Mali ist auch die Bundeswehr im Einsatz - sie beteiligt sich unter anderem an der UNO-Mission Minusma im Norden des Landes.

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