ÖBB-Zug vor Grenze wegen Coronavirus-Verdachts angehalten

An der Brenner-Grenze ist am Sonntagabend ein Zug angehalten worden, weil sich zwei Coronavirus-Verdachtsfälle im Zug befanden. Die italienische Staatsbahn (FS) hatte zuvor die ÖBB informiert, dass sich im Zug zwei Personen mit Fiebersymptomen befinden. Das teilte das Innenministerium am Sonntagabend mit. Die ÖBB bestätigte gegenüber der APA, dass der Eurocity 86 in Italien angehalten wurde.

Die ÖBB informierte nach der FS-Mitteilung das Einsatz- und Koordinierungscenter des Innenministeriums. „Der zuständige Bezirkshauptmann aus dem Bezirk Innsbruck-Land konnte durch die rasche Reaktion die Einreise nach Österreich per Bescheid verhindern“, teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) mit. Der Zug befinde sich nun am Grenzbahnhof auf italienischem Staatsgebiet, hieß es.

Die weitere Vorgangsweise werde derzeit gemeinsam mit den italienischen Behörden koordiniert und geprüft. „Ich bin dazu im ständigen Austausch mit dem Landeshauptmann Günther Platter, um die weitere Vorgangsweise zu beraten. Der Zug ist jedenfalls gestoppt“, so Nehammer weiter. Der Zug befand sich demnach am Weg von Venedig nach München.

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