Letztes Aufleben der Fasnacht im Bezirk Imst

Nach dem Aufzug durch die Tarrenzer Trujegasse wird heute Abend am Dorfplatz wieder die 3,5 Meter große Hexe verbrannt.
© Fasnacht Tarrenz

Imst, Roppen, Tarrenz, Haiming – Der Fasnachtserchtig (oder Faschingsdienstag) ist das letzte Aufflammen der ausgelassenen Zeit, bevor es ab morgen in die Fastenzeit geht. In Imst und Roppen feierte man heuer nach vier Jahren wieder die großen Umzüge. Umso wichtiger ist dort heute die „Auskehr“. Doch ein letztes Aufleben der Fasnacht wird es heute auch in Tarrenz und Haiming geben.

In Imst übernimmt erstmals Philipp Larcher als neue „Hexenmuater“ das Kommando über die gut 300 Masken. Bereits ab dem Nachmittag sammeln sich die Teilnehmer in der Unterstadt. Um 18 Uhr beginnt der Aufzug vom Lain Richtung Oberstadt, wo sich der Umzug um 20 Uhr vom GH Hirschen wieder in die Unterstadt bewegt. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei die Labara-Gruppen (Zylinder-Labara, Labara 4, Jung-Labara und Gögsle-Labara), die ab 17 Uhr in den verschiedenen Gasthäusern auftreten und so manches Missgeschick besingen.

Auch im Hexendorf Tarrenz geht es noch hoch her: Das Auskehren beginnt um 19 Uhr beim „Trujekreizle“. Von dort geht es mit den „Aufzugswagelen“ entlang der Trujegasse in Richtung Dorfplatz. Dort wird die 3,5 Meter hohe Hexe verbrannt. Mit dem Abbrennen der Hexe ist das Auskehren und somit auch die Fasnachtszeit beendet.

In Roppen beginnt die Auskehr bereits um 14 Uhr beim „Angelus“, von wo sich der Zug durch das Dorf bewegt.

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Ebenfalls um 14 Uhr ist Treffpunkt für die Faschingsauskehr am Gemeindevorplatz in Haiming. (pascal)


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