Ein teures Vergnügen für die Kinder in Schwaz

Für 110.000 Euro wird in Schwaz ein Spielplatz erweitert. 8300 Euro fließen in Bastelbögen.

Schon ab Mai soll die Ritterburg den Spielplatz Königfeld in Schwaz um einige Attraktionen für die Kinder bereichern.
© Stadt Schwaz

Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz –Schnäppchen ist die geplante Spielplatzerweiterung am Königfeld in Schwaz keines. Aber für den Jugend- und Familienausschuss ist es an der Zeit, den Spielplatz dort auszubauen, und das in einem qualitativ guten Ausmaß, denn die Anwohnerdichte rund ums Königfeld sei sehr hoch und die Bedürfnisse der großen und kleinen Kinder recht unterschiedlich.

Daher greift die Stadt nun tief in die Tasche und schafft für die kleinen Schwazer ein­e Ritterburg samt Türmen, Hängebrücken, Kutsche und vielem mehr. „Die Erweiterung des Spielplatzes stellt für die Kinder auch eine tolle motorische Herausforderung dar“, sagte Gemeinderätin Julia Muglach bei der jüngsten Sitzung im Rathaus.

Man habe sich bei der Planung bemüht, dass die Kinder in die Ritter- und Prinzessinnenwelt eintauchen können. „Eine Besonderheit ist da auf jeden Fall der große Turm mit einer Rutsche“, sagt Muglach.

Insgesamt kommt die Ritterburg mit Nebengeräten und allen nötigen Bauarbeiten auf 110.300 Euro. „Das ist schon ein hohes Preissegment, aber dafür erhalten die Kinder dort auch hochwertige Geräte“, erklärte BM Hans Lintner.

Aber nicht nur im Bereich Spielplatz wird in Schwaz für die Kinder investiert, sondern auch in Sachen Kultur. „Das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Freundsberg, soll als Bastel- und Ausschneidebogen für Volksschulkinder entstehen“, sagt GR Iris Mailer-Schrey. Es sei nicht nur eine pädagogisch wertvolle Erfahrung für die Kleinen, sondern auch ein Werbemittel oder Geschenk. Zudem soll es auch eine komplexe Version für erwachsene Bastelbegeisterte geben. Für die Planung und Erstellung von rund 2000 Bögen gibt die Stadt 8360 Euro aus.

Beide Projekte wurden einstimmig im Gemeinderat abgesegnet.


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