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Lkw-Kontrolldruck steht und fällt mit Personal

Noch ist offen, wie viele zusätzliche Polizeikräfte Tirol zur Umsetzung der Kontroll-Verschärfung bekommen wird. Grüne fordern im Nationalrat Transit-Schulterschluss.

Mit spezifischen Schwerverkehrskontrollen ist die Polizei in Tirol (2019: 80.000 Mannstunden) bereits mit dem derzeitigen Personal gut ausgelastet.
© Thomas Böhm

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck, Wien – Herbert Kickl (FPÖ) hat Tirol zusätzliche Polizeiplanstellen versprochen. Da war er freilich noch Innenminister. Für bis zu 300 wäre der Bedarf gegeben – sagte 2018 zumindest noch LH Günther Platter (VP). Die Personalfrage ist nun wieder aktuell. Weil die schwarz-grüne Landesregierung den Lkw-Kontrolldruck insbesondere auf der Brenner-Achse drastisch erhöhen will. Die jüngsten Deliktzahlen aus 2019 – die TT berichtete – verleihen dieser Forderung Nachdruck. Innenminister Karl Nehammer (VP) unterstützt das – und somit auch den zusätzlichen Bedarf an fachlich geschultem Polizeipersonal. Denn auch das belegt die Kontrollbilanz: Das aktuell in Tirol im Einsatz befindliche Personal ist mit den Lkw-Kontrollen bereits derzeit gut ausgelastet. Im Landhaus weiß man, dass der Kontrolldruck, den Schwarz-Grün aufbauen will, um schneller zu einer Transitlösung zu kommen, zentral mit der polizeilichen Personalfrage verbunden ist.

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