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17-jähriger Hofkater löste Tierquäler-Anklage aus

Eine Anklage wegen Tierquälerei sorgte gestern für Stirnrunzeln und einen Freispruch. Geortete Verwahrlosung eines alten Katers reichte für Prozess.

Das Halten eines gebrechlichen, aber ansonsten umsorgten Katers am Hof sollte Tierquälerei sein.
© Thomas Boehm / TT

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – „Das Leben ist kein Ponyhof!“ bekommen oft schon allzu begehrliche Kinder von ihren Eltern zu hören. Nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich hatte ein Kater auf einem Tiroler Ponyhof und Reitstall gelebt. Und zwar 17 Jahre lang. Zusammen mit den Pferden und einer anderen Katze war der vierbeinige Methusalem geliebt und umsorgt worden. Das Mausen hatte der Kater aus dem Stamme der amerikanischen Wildkatzen (Maine Coon) jedoch schon lange gelassen. Auch sonst sah man dem Kater sein Alter natürlich an. Insbesondere auch, weil sich die Halblanghaarkatze gegen das Bürsten immer heftigst gewehrt haben soll. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt folgten. Die Halter scheuten einst auch nicht den finanziellen Aufwand, einen problematischen Zahn ziehen zu lassen. Zum Schluss handelte es sich allerdings um einen zahnlosen Tiger, der mit weicher Katzennahrung bis hin zu hochpreisigen Dosenartikeln gefüttert wurde.

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