Aus dem Leben im Schatten: Christian Moser-Sollmann liest in Lienz

Der promovierte Kulturwissenschafter und Autor Christian Moser-Sollmann liest morgen aus seinem zweiten Roman „Blaue Schatten“.

Christian Moser-Sollmann.
© Gregor Zeitler

Lienz –Morgen präsentiert die Stadtbücherei Lienz eine Lesung aus einem Roman mit einem starken Bezug zu Christoph Zanons Werk „Schattenkampf“, wie der Autor anmerkt. Schon den Titel des Buches „Blaue Schatten“ mag man als Verweis auf Zanons Vorgabe lesen.

Der Autor Christian Moser-Sollmann stammt aus Lienz und lebt und arbeitet in Lienz und Wien, wo er mit seiner Frau Janina Sollmann den gemeinsamen Sohn großzieht. Er arbeitete als Journalist für den Osttiroler Boten und FM4, war Clubbingveranstalter (Alien Bass) und PR-Texter. Zwischen 2004 und 2010 war er Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seit 2009 ist der promovierte Kulturwissenschafter Geschäftsführer des Friedrich Funder Instituts für Jungjournalistenausbildung und Medienforschung. Moser-Sollmann arbeitet außerdem seit 17 Jahren als wissenschaftlicher Leiter der Politischen Akademie der ÖVP, wo er seit 2015 für Bundeskanzler Sebastia­n Kurz Dossiers und Strategieanalysen verfasst und seit 2017 die Präsidentin der Akademie, Bettina Rausch, im Bereich angewandte Wissenschaft begleitet und unterstützt.

Sein Romandebüt gab Moser-Sollmann im Jahr 2017 mit „Tito, die Piaffe und das Einhorn“. Im Vorjahr ist dann der zweite Roman „Blaue Schatten“ erschienen. Aus diesem Buch liest der Autor morgen Abend um 19 Uhr in der Stadtbücherei. Der Eintritt ist frei, es sind Platzkarten erhältlich.

Die Hauptfigur im Buch ist der Barchef Tom. Als Freizeitdealer ist dieser auch mit Mitte 40 noch blendend im Geschäft. Trotz chronischer Schmerzen windet er sich durch allerlei Querelen, während er die Szene jahrelang mit Gras versorgt. Plötzlich gerät Toms Partyidyll ins Visier der Drogenfahndung. Damit rutscht er in eine Abwärtsspirale aus Halbwelt, Drogen und Sucht. (TT, bcp)


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