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Kinderwagen in Kufstein von Zugtüre eingeklemmt: Schwere Vorwürfe gegen ÖBB

Schwere Vorwürfe gegen die Bundesbahnen erhebt eine Familie nach einem Vorfall am Samstag am Bahnhof in Kufstein.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag am Bahnhof Kufstein.
© Wolfgang Otter

Von Nikolaus Paumgartten

Kufstein –An ihre Zugfahrt von Kufstein nach Linz am vergangenen Samstag erinnern sich Christoph Musik und seine Familie auch fast eine Woche danach noch hörbar mit Schaudern zurück. Als er, seine Frau und seine beiden Kinder (6 und 1,5 Jahre) nämlich zu Mittag in den Railjet einstiegen, schloss sich plötzlich die Zugtüre. Und zwar genau in dem Augenblick, in dem sie den Kinderwagen mit dem eineinhalbjährigen Sohn in den Zug heben wollten. „Wir schrien laut ,Stopp‘ und dergleichen, die Türe öffnete sich, um dann sofort wieder ein zweites Mal zuzugehen“, erinnert sich Christoph Musik. Von einem Schaffner oder anderen ÖBB-Mitarbeitern habe zu diesem Zeitpunkt jede Spur gefehlt. Der Kinderwagen steckte weiterhin fest und es machte sich Panik bei der Familie breit. Immerhin schien es mit jeder Sekunde wahrscheinlicher zu werden, dass der Zug mit eingeklemmtem Kinderwagen die Fahrt fortsetzen würde.

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