Digitalisierungsoffensive: In der Schule fit für die Zukunft werden

Die Tiroler Bildungslandesrätin Beate Palfrader hat eine Digitalisierungsoffensive des Landes vorgestellt.

Bildungslandesrätin Beate Palfrader (Bildmitte) hat sich von Schülern der NMS das Programmieren von Robotern erklären lassen.
© Christoph Blassnig

Nußdorf-Debant – Das Land Tirol investiert von 2018 bis 2022 fünf Millionen Euro in die Digitalisierung von Schulen. Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugte sich bei einem Besuch in der Neuen Mittelschule in Nußdorf-Debant von der Umsetzung.

„Wir brauchen zeitgemäße Ausbildungsstätten, um unsere Kinder für ihre Zukunft am Arbeitsmarkt bestmöglich vorzubereiten“, erklärte Palfrader. Dazu brauche es nicht nur technische Einrichtungen und schnelles Internet, sondern auch qualifizierte Lehrpersonen.

Aus dem Bezirk Lienz beteiligten sich im Schuljahr 2018/19 14 Schulen, ein Jahr später zwölf Schulen an der Digitalisierungsoffensive „Bildung 4.0 – Tirol lernt digital“. Für das Schuljahr 2020/21 sind bereits elf Schulen aus Osttirol angemeldet. Die NMS Nußdorf-Debant ist eine der teilnehmenden Pilotschulen Tirols. Für den Unterricht hat das Land Tablets und kleine Programmierroboter, „BlueBots“, zur Verfügung gestellt.

„Die digitale Grundbildung ist ein zentraler Schwerpunkt an unserer Schule“, sagte NMS-Schuldirektor Thomas Greuter. Die Kreativität und der Ideenreichtum der Kinder brächten erstaunliche Ergebnisse.

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Mit Unterstützung von regionalen Institutionen und Firmen konnten im Rahmen des Projekts DigiKids Osttirol so genannte „Roboterbienen (BeeBots)“ angekauft werden. Acht solcher Sets sollen in allen Volksschulen zum Einsatz kommen. (TT, bcp)


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