Die Kunst trotzt in Imst dem Coronavirus

Kulturreferent BM Stefan Weirather (l.) freute sich mit Kulturmanagerin Andrea Schaller über das große Interesse an der Kunst des Landeckers Gerhard Tiefenbrunn.
© Hauser

Imst – Die erste Ausstellung des Jahres in der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann Imst sollte immer etwas Besonderes sein, meinte BM, Kulturreferent und LA Stefan Weirather. Das Stadtoberhaupt freute sich trotz einer anstrengenden Fasnacht, des weltweit grassierenden Coronavirus und heftigen Schneefalls über das große Publikumsinteresse. Freilich, mit dem Landecker Künstler Gerhard Tiefenbrunn gastiert seit Donnerstagabend so etwas wie ein Lokalmatador in der Imster Galerie, entsprechend groß war das Interesse. Auf die vielseitigen Interessen Tiefenbrunns verwies Viktor Tiefenbrunner, ein ehemaliger Berufskollege des Künstlers am Bundesrealgymnasium Land­eck. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtete Tiefenbrunn 13 Jahre am Land- ecker Gym und beweist sich seit Jahren als Winzer mit Rebstöcken auf 1000 m Seehöhe. Der Wein sei hervorragend, so wie seine Kunst, meinte der Laudator. Wiewohl die Kunst der Plan B gewesen sei, denn eigentlich wollte Tiefenbrunn Pilot werden. Um was es Tiefenbrunn in seinen Werken geht, machte er mit einem Satz fest: „Sichtbar machen, was nicht sichtbar ist.“ Zum Glück ist das beeindruckende Resultat gut sichtbar (bis 4. April, Anm.). (hau)


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