WWF will mit Verhüllungsaktion gegen Kraftwerkspläne in Osttirol protestieren

Gebhard Tschavoll vom WWF bei der Aufstellung der Tafel „Flussheiligtum Kalserbach“ im Juni 2017.
© Netzwerk Wasser Osttirol

Kals – An der Isel und an mehreren ihrer Seitenbäche sind Neu- oder Ausbauten von Kraftwerken geplant, so zum Beispiel am Tauernbach in Matrei in Osttirol, an der Schwarzach in Hopfgarten in Defereggen oder in Kals, wo gleich zwei Projekte in der Warteschleife sind: eines am Lesachbach, eines am Kalserbach. Die Umweltschutzorganisation WWF macht seit Jahren dagegen mobil. Die Isel und ihre Nebenflüsse müssten zur Gänze geschützt werden, die gesamte Isel solle Teil des Nationalparks Hohe Tauern werden, heißt es.

Am Dienstag, den 3. März, ist eine Protestaktion geplant. Der WWF will gemeinsam mit dem Verein „Netzwerk Wasser Osttirol“ ein Zeichen setzen. Im Kalser Ortsteil Lana wird eine Schautafel verhüllt, die 2017 für das „Flussheiligtum Kalserbach“ aufgestellt wurde.

In Österreich gibt es 74 solche „Flussheiligtümer“, ernannt wurden sie 1998 vom Umweltministerium. Isel und Kalserbach gehören dazu. (co)

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