Sozialwirtschaft: Tiroler Proteste in Linz für 35-Stunden

Trotz einer Absage der Demonstrationen machte die Tiroler Abordnung bei einem Treffen in Linz ihre Position klar.

Tiroler Proteste in Linz statt Großdemonstration.
© ÖGB Tirol

Innsbruck –Obwohl die Ausbreitung des Coronavirus den geplanten Demonstrationen in Wien, Graz und Linz einen Strich durch die Rechnung machte, traten die rund 40 aus Tirol bereits angereisten BetriebsrätInnen und Beschäftigten am Dienstag vor der Linzer Arbeiterkammer für ihre Forderung nach einer 35-Stunden-Woche im privaten Pflege-, Sozial- und Gesundheitsbereich ein.

Es werde weiter für die so wichtige Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohn- und Sozialausgleich gekämpft, stellte Margit Luxner, Betriebsratsvorsitzende in einem Kitzbüheler Pflegeheim und Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Gesundheit und Soziales in der GPA-djp Tirol, klar. Home-Office, wie von der Bundesregierung geraten, ist für sie keine Option: „Die aktuelle Situation verdeutlicht: Schulen und öffentliche Einrichtungen können geschlossen werden, aber unsere Tätigkeit ist für die Gesellschaft so wichtig, dass so etwas für unseren Bereich nicht möglich ist.“ Für den 24. und 25. März sind weitere Streiks in Tirol geplant, Ende März wird weiterverhandelt. (ver)

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