Grundstücksverlosung in Trins mit schalem Beigeschmack

In Trins wurden elf Baugründe unter Wohnungssuchenden verlost. Zwei sind aber bereits Hauseigentümer, jetzt hagelt es heftige Kritik am Bürgermeister.

In Trins gehen nach einer Grundstücksverlosung die Wogen hoch. Auch der Bruder des Bürgermeisters ersteigerte einen Baugrund, obwohl er bereits ein Haus im Ort besitzt.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Trins — Eigentlich sollten am Ende alle Betroffenen einen Vorteil haben, herausgekommen ist hingegen dicke Luft. Um den dringend notwendigen Neubau des Wasser-Hochbehälters zu finanzieren, sollten aus der Gemeindegutsagrargemeinschaft heraus elf Baugrundstücke verlost werden. An wohnungssuchende Trinser, die mindestens fünf Jahre durchgehend in der Gemeinde wohnen bzw. gewohnt haben und die über „keinen eigenen als Bauland gewidmeten Baugrund" dort verfügen. Für 170 Euro pro Quadratmeter kamen die jeweils 400 Quadratmeter großen Flächen schließlich unter den Hammer.

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