Weitere Wolfssichtung, Entwarnung bei Bär

Nachdem in der vergangenen Woche in Fiss zwei Rehe gerissen worden sind, kursieren derzeit einige Meldungen von Wolfssichtungen.

In Fließ wurden Fotos eines Tatzenabdrucks, der von einem Bären stammen soll, aufgenommen – das Land gibt Entwarnung. (Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Fiss, Fließ – Nachdem in der vergangenen Woche in Fiss zwei Rehe gerissen worden sind, kursieren derzeit einige Meldungen von Wolfssichtungen. Auch im Fließer Ortsteil Niedergallmigg soll Meister Isegrim vorbeigeschaut haben, wie Bürgermeister Hans-Peter Bock bestätigt. Landecks Bezirksjägermeister Hermann Siess spricht ebenfalls von mehreren Beobachtungen. Wolf und Luchs seien im Bezirk Landeck inzwischen mit Rissen nachgewiesen, betont er.

Für Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer, sind Bilder von Wölfen schwer zuzuordnen, wenn sie ohne konkrete Angaben zu Zeit und Ort übermittelt werden. Aber er bestätigt: „Es kann jederzeit und überall in Tirol ein Wolf auftauchen“, der letzte DNA-Nachweis aus dem Bezirk Landeck stammt vom November 2019. Auch von den beiden unbestätigten Rissen aus Fiss wurde eine DNA-Probe genommen. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Vorfälle – einer vom 24., der zweite vom 28. Februar. Letzterer dürfte in der Nähe eines Übungsliftes passiert sein.

Für Gesprächsstoff sorgt derzeit auch das Foto eines angeblichen Bärenabdrucks im Schnee, das Spaziergänger beim Waldweiher in Fließ aufgenommen haben. „Es sind sicher keine Bärenspuren“, gibt allerdings Janovsky nach einer ersten Prüfung Entwarnung. (mr)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte