Aktionswoche: Imst lebt eine Woche Demokratie

Vom 16. bis 22. März beschäftigt die Stadt Imst zum zweiten Mal Bewohner mit den Grundthemen Gemeinwohl & Zusammenleben.

Stolz wurde die Aktionswoche „Imst lebt Demokratie“ von GR Brigitte Flür, Johanna Heumader-Schweigl (Miteinand), Kirsten Mayr (Integrationsbüro), Nadja Kienel (JZI) und BM Stefan Weirather (v. l.) präsentiert.
© Paschinger

Von Alexander Paschinger

Imst –Das hat schon vor einem Jahr für einiges an Diskussionen gesorgt: Bierdeckel mit der Aufschrift „Demokratie leben ist unser aller Bier“ oder „Gastfreundschaft pflegen ist Demokratie leben“. Und weil das damals für so viele Gespräche – auch mit unterschiedlichsten und breiten Meinungen – gesorgt hat, wird die Aktionswoche „Imst lebt Demokratie“ auch heuer vom 16. bis 22. März durchgeführt. Also nicht wundern, wenn in Imster Gasthäusern dann gut 1000 solcher Bierdeckel aufliegen. Oder in den Bäckereien 3000 Sackerln mit einer „Brotschaft“ beklebt sind: „Gemeinwohl und Zugehörigkeit stärken ist unser täglich Brot.“

Die Generationen-Initiative „Miteinand“, das Integrationsbüro und das Jugendzentrum JZI sind federführend und die Stadtgemeinde auch finanziell voll dabei. In diese Woche fällt etwa auch der Jugendredewettbewerb, es finden Schülerdiskussionen im JZI statt, in Schulen gibt es passende Workshops. Aber auch dem „normalen“ Bürger werden die Themen Demokratie, Gemeinwohl und Zusammenleben in der Stadt begegnen: Schaufenster in der Innenstadt werden gestaltet, die Stadtbücherei hat Schwerpunkte. Die Polizeiinspektion geht verstärkt auf Streife und konfrontiert Interessierte mit Kärtchen mit Fakten rund um die Sicherheitslage. In der LLA gibt es jeden Tag ein „Radlkino“ um 20 Uhr, das nur anspringt, wenn vorher eine Stunde in die Pedale getreten wird, im FMZ-Kino gibt es täglich den Film „Rettet das Dorf“.

Die Idee „Imst lebt Demokratie“ wird heuer auch in anderen Tiroler Gemeinden wie Reutte, Telfs, Hall und Wörgl sowie in Salzburger Gemeinden mit eigenen Schwerpunkten gelebt. „Es geht darum, das Verbindende über das Trennende zu stellen“, sagt Johanna Heumader-Schweigl von Miteinand. Die Gesellschaft und die Demokratie verändern sich stetig, erklärt der Imster Bürgermeister Stefan Weirather. Umso wichtiger sei eine lebendige Diskussion um die Demokratie.

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