Wacker fehlt ein Schritt zum Finale: Lustenau wird „Mini-Innsbruck“

Der FC Wacker Innsbruck will heute im "Spiel des Jahres" gegen Austria Lustenau (18 Uhr, TT.com-Live-Ticker) ins ÖFB-Pokal-Finale einziehen.

Im November jubelte der FC Wacker in Lustenau. Sieht es heute ähnlich aus, ist der FC Wacker in das ÖFB-Pokal-Finale eingezogen.
© gepa

Lustenau – Das Spiel gegen die Zeit scheint der FC Wacker mit der Präsentation des neuen Förderers (siehe oben) vorerst für sich entschieden zu haben. Heute (18 Uhr, live ORF eins) wollen die Tiroler beim ÖFB-Cup-Halbfinale in Lustenau das „Spiel des Jahres“ gewinnen, damit es am 1. Mai in Klagenfurt (Finale) ein weiteres gibt. „Wir gehen mit Demut an die Aufgabe heran“, beginnt Trainer Thomas Grumser. „Es wird mindestens ebenso schwer wie gegen den WAC oder in St. Pölten.“

Eine zentrale Rolle wird dabei Stefan Meusburger zufallen. Dass der Steirer zuletzt auch mit drei Treffern aufzeigte, tue nichts zur Sache: „Es ist scheißegal, wer die Tore schießt – solange es eines mehr als beim Gegner ist“, grinst der 26-Jährige, der vor allem ein Ziel hat: „Ich muss Ronivaldo stoppen.“ So wie beim 3:2-Sieg im vergangenen November, als Meusburger den wohl besten Stürmer der 2. Liga an die Leine nahm.

Neuer Wacker-Investor

Dass die Vorarlberger aufgrund des Spielplans zwei Tage länger regenerieren konnten, will Grumser – zumindest offiziell – nicht überbewerten. Die Unterstützung der Anhänger ist dem FCW jedenfalls gewiss: Die 1100 Tickets für den Gästesektor sind weg, aber auch auf den restlichen Tribünen (nur die Sitzplätze sind voll) gibt es noch Karten.

„Es kann nicht sein, dass mehr Tiroler als Vorarlberger im Stadion sind“, sprach Lustenau-Trainer Roman Mählich schon die Angst vor einem „Auswärtsspiel“ im eigenen Stadion aus.

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