Suzuki verbessert Mini-SUV Ignis

Immer mehr Modelle profitieren von der Mildhybridoffensive des japanischen Kleinwagen- und Allradspezialisten, ganz neu am Markt sind der Vitara Hybrid und der SX4 S-Cross Hybrid.

Ab April ist der überarbeitete Ignis im Handel.
© Werk

Salzburg –Vor vier Jahren hat Suzuki die aktuelle Generation des Mini-Sport-Utility-Vehicle eingeführt – und damit ein erfolgreiches Produkt kreiert. Nun ist es Zeit für ein Facelift – und das ist auf den ersten Blick zu erkennen. Es empfiehlt sich, den Kühlergrill samt Leuchtendesign zu beachten, dann lässt sich das Update sofort feststellen, denn die U-förmigen Element­e links und rechts des dominanten Suzuki-Logos signalisieren in aller Deutlichkeit die Auffrischung. Silberne Zierleisten an den vorderen und hinteren Stoßfängern ergänzen das neue Erscheinungsbild. Innen führt Suzuki neue Farbakzente an, wovon insbesondere das Armaturenbrett profitiert.

Technisch ragt der überarbeitete 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor (Dualjet) heraus, der über eine neue Doppel-Einspritzanlage verfügt und ein kraftvolleres Ansprechverhalten sowie mehr Kraftstoffeffizienz in Aussicht stellt. Hilfreich ist hierfür das optimierte Mildhybridsystem, das nun mit einer größeren Lithium-Ionen-Batterie (Energiegehalt: zehn Amperestunden anstelle von drei Amperestunden) agiert. Die technische Einrichtung ist in der Lage, Bremsenergie in elektrische Energie umzuwandeln und diese im Lithium-Ionen-Akku zwischenzuspeichern. Der Elektromotor benötigt diesen Strom, um beim Beschleunigen den Verbrennungsmotor zu unter­stützen und damit den Durchschnittsverbrauch samt Schadstoffemissionen zu reduzieren.

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Attraktiv bleibt der Ignis auf alle Fälle hinsichtlich seiner überschaubaren Dimensionen. Mit einer Länge von 3,7 Metern, einer Höhe von 1,61 Metern und einer Breite von 1,66 Metern passt er in kleinste Parklücken. Zusätzlich zum Vorderradantrieb offeriert Suzuki für das Mini-SUV weiterhin die Option auf Allradtechnik. Den Durchschnittsverbrauch beziffert der Hersteller mit 5,1 bis 5,5 Litern je 100 Kilo­meter – wobei hier auch die Getriebewahl Einfluss hat (es gibt eine­n Fünfgang-Handschalter und ein manuelles CVT-Getriebe).

Waren der Ignis und der Swift bisher mit Mildhybridsystemen beziehbar, ist Suzuki gerade dabei, das technische Angebot zu erweitern. Diesbezüglich kommen der SX4 S-Cross und der Vitara in den Genuss, geplant ist außerdem eine entsprechende Variante des Swift Sport. Hierfür kommt die Kombination des 1,4-Liter-BoosterJet-Turbobenzinmotors mit einem 48-Volt-Bordnetz in Frage – das neuartige System besteht aus einem integrierten Startgenerator (mit der Funktion eines Elektromotors), einem 48-Volt-Lithium-Ionen-Akku und einem Gleichspannungswandler von 48 auf zwölf Volt. Gegenüber dem bisher verwendeten Zwölf-Volt-Bordnetz verfügt die neue Technik über mehr Hilfsenergie und Rekuperationsdrehmoment, wie der Hersteller bekräftigt. Während der Vitara Hybrid und der SX4 S-Cross Hybrid schon im Handel sind, folgt der Swift Sport Hybrid im Mai. (hösch)

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