Freeride World Tour: Die 70 Grad steilen Hänge des Wildseeloders hinunter

Die Freeride World Tour gastiert ab 7. März wieder in Fieberbrunn. Im Rahmenprogramm: Metallica-Tribute-Band und Red-Bull-Flugshow.

Die Freeride-Elite gastiert ab diesem Wochenende wieder in Fieberbrunn: Vom Gipfel des Wildseeloders wird gestartet.
© Knoll

Von Michael Mader

Fieberbrunn – Gestartet wird im Normalfall vom Gipfel des 2117 Meter hohen Wildseeloders in Fieberbrunn, dann geht es auf den bis zu 70 Grad steilen Hängen rund 620 Meter in die Tiefe. Kein Wunder, dass das „prickelnde“ Vergnügen nur von den weltbesten Freeridern gemeistert wird. Bereits zum zehnten Mal treffen sie sich vom 7. bis zum 13. März beim einzigen Stopp der Freeride World Tour im deutschsprachigen Raum.

„Das ist etwa gleichzusetzen mit dem Grand Slam beim Tennis“, erzählt der Fieberbrunner Markus Kogler, Sicherheitschef und Mitbegründer dieses Big Mountain Freeride-Bewerbes in Tirol.

Aber auch schon bevor die World Tour Einzug in Fieberbrunn hielt, gab es vom Wildseeloder Freeride-Bewerbe. Den Grundstein dafür, dass man auf Fieberbrunn aufmerksam wurde und sich einen internationalen Namen als „Freeride Hotspot“ machte, legten 2005 die Fieberbrunner Bernhard Pletzenauer, Markus Kogler, Stefan Steinacher, Günter Kogler, Peter Klymiuk und Florian Phleps mit dem Verein Snowfever. Gemeinsam entwickelten sie das Konzept für einen Big Mountain Freeride-Bewerb in Tirol. Dieser sollte an die legendären Lords of the Boards Snowboard-Events in Fieberbrunn anschließen.

Die tiefverschneiten Hänge sind bis zu 70 Grad steil.
© FWT/JBernard

„Schon von Beginn an gab es im Dorf ein kleines Rahmenprogramm. Etwa mit dem Church Jump, einer Schanze im Ort, oder mit Eis am Stil zum Klettern“, erinnert sich Kogler.

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Seither hat sich allerdings viel getan. Zum zehnjährigen Jubiläum gibt es ein umfangreiches Party- und Rahmenprogramm: Das reicht von der Metallica-Tribute-Show beim Doischberg am Samstag ab 16 Uhr über DJ-Sound bis hin zur Flugshow der Flying Bulls, ebenfalls am Samstag.

Es waren aber auch schon viele Größen anderer Sportarten vor Ort zu Gast, z. B. die Hahnenkamm-Sieger Fritz Strobl und Daron Rahlves. Letzterer hinterließ seine „Spuren“ mit seiner unvergessenen Rahlves-Line vom Wildseeloder. Aber auch Manuel Feller ist beispielsweise Stammgast vor Ort.

Aufgrund des prognostizierten Schneefalls wird der Bewerb statt am Samstag erst am Sonntag starten.


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