Ausstellungsräume der „Münze Hall“ werden zu „Im Vektor“

Neue Fläche: „Im Vektor“ will auch den Münzturm bespielen.

Hall i. T. – Mit kommender Woche weht ein frischer Wind durch den Münzturm der Burg Hasegg. Am Samstag, 14. März, 20 Uhr, eröffnen die ehemaligen Ausstellungsräume der „Münze Hall“ (unter der Leitung von Julia Sparber-Ablinger) als „Im Vektor“ neu. Ein Duo – Künstlerin Maria Köfler und Christian Steinmayr, Geschäftsführer von Steinmayr & Co. – bespielt den historischen Bau in Zukunft mit zeitgenössischer Kunst.

Mit „Im Vektor“ setzt Steinmayr & Co., Tiroler Makler für gewerbliche Versicherungen, nach Kultursponsoring (etwa für Tanzkompanie des Tiroler Landestheaters) einen Fuß in die Kunstszene. Kein klassischer Galeriebetrieb, sondern vielmehr als Kunstraum will man sich verstanden wissen, erklärt Maria Köfler. Dennoch besteht für ausgestellte Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung auch zu verkaufen – in diesem Fall würde sich man sich eine Provision einbehalten. Exklusive Zusammenarbeiten wird es aber keine geben.

Richtungsweisend soll die ausgestellte Kunst sein, so Köfler – passend zum wegweisenden Pfeil, der in den Galerie­namen „Im Vektor“ eingeflossen ist. Für 2020 steht das Ausstellungsprogramm bereits: Bespielt werden zwei Räume im Parterre und erstmals auch Turm sowie Innenhof, etwa von den Tirolern Roland Mauermair und Peter Raneburger. 2021 soll es auch international weitergehen, so Köflers Plan. Helfen sollen dabei eine Ausschreibung sowie eine eigens einberufene Jury, die Positionen auswählt.

Starten wird „Im Vektor“ im Rahmen einer Kooperation mit der Biennale „Innsbruck International“ und der Künstlerin Akemi Takeya, die neben ihrer Biennale-Performance (14. März im Salzlager) die Räume mit der Schau „Lemonism“ bespielen wird. (bunt)


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