Volle Reisewarnung für Südkorea und Iran wegen Coronavirus

Das österreichische Außenministerium setzt die Sicherheitsstufe aufgrund der dortigen Entwicklung des Coronavirus für Südkorea und den Iran auf die höchste Stufe hinauf - das bedeutet eine volle Reisewarnung für die beiden Länder, wie Außenministeriums-Sprecher Peter Guschelbauer bestätigte. Ein Verdachtsfall auf das Coronavirus in Mellau in Vorarlberg bestätigte sich indes nicht.

Die Reisewarnung werde „aufgrund der besonders rapiden Ausbreitung des Coronavirus in diesen beiden Ländern“ ausgesprochen, erklärte Guschelbauer. Das bedeutet, dass vor Reisen dorthin dezidiert gewarnt wird und Österreicher, die sich dort aufhalten, dringend ersucht werden, sich unverzüglich mit der zuständigen österreichischen Vertretungsbehörde in Verbindung zu setzen. Im Land lebenden Österreichern wird dringend empfohlen, es zu verlassen.

Die Befürchtung, dass eine Lehrerin einer Schule in Mellau (Bregenzerwald) mit dem Coronavirus infiziert sein könnte, bestägigte sich vorerst nicht. Der durchgeführte Test brachte ein negatives Ergebnis, informierte die Landespressestelle. Damit wurde der Unterricht an der Schule regulär um 8.00 Uhr aufgenommen.

Bei der Lehrerin handelt es sich um die Mutter des Mannes, der am Donnerstag als erster Vorarlberger Coronavirus-Patient ins LKH Hohenems gebracht wurde. Der Mann steckte sich offenbar bei einem Wien-Aufenthalt an, er hat Husten und leichtes Fieber, befindet sich aber in einem guten Allgemeinzustand. Die Mutter hatte ebenfalls Symptome gezeigt, wie sich nun herausstellte, wurden diese aber nicht vom Coronavirus verursacht. Als Kontaktperson eines Infizierten muss die Mutter nun aber trotzdem zwei Wochen in Quarantäne verbringen.

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