"Vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat"

Maulwurf und Gärtner untersuchen das Corpus Delicti.
© Daniel Jarosch

Innsbruck – Der Maulwurf steht vor einem Rätsel. Genauer gesagt: Das Rätsel klebt ihm an der Mütze. Jemand hat sich über ihm erleichtert. Und das will er nicht auf sich sitzen lassen. Unterstützt von einem Gärtner macht er sich auf Spurensuche – und nimmt alle, die seinen Weg kreuzen, vom Vogel über die Ziege bis zur Kuh, ins Kreuzverhör.

„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, seit Samstag als Produktion von enemenemuh für Kinder ab 3 Jahren im Innsbrucker Brux zu sehen, basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch. Und entpuppt sich schnell als großes Geschenk: Verena Schopper inszeniert mit viel Gespür für Timing und Liebe zum – nicht immer ganz stubenreinen – Detail. Die Kostüme von Salha Fraidl sind einfach, einfallsreich – und funktionell. Und Frajo Köhle hat das wunderbar kindgerechte Spiel von Therese Hofmann (als Maulwurf) und Philip Rudig (als Gärtner und in verschiedenen Parts als mögliche Übeltäter) mit einem feinen Song veredelt. Ganz ehrlich: Da machen auch die nicht mehr Kleinen große Augen. (jole)


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