„Wildes Denken“ beim Netzwerk Kultur im Bezirk Kufstein

Vereinigung von Künstlern und Veranstaltern mit vielen Ideen für 2020.

Bereits die erste Auflage der Tage der bildenden Kunst im Kultur Quartier zog viele Besucher an.
© Kleinheinz

Ebbs – Leerstände in den Ortszentren der Region, Mobilität oder Tourismus könnten im September dieses Jahres Themen sein, die nach Einladung des Netzwerks Kultur von verschiedenen Seiten beleuchtet werden sollen. Es soll Meinung auf Expertise treffen. Die Unternehmerin etwa diskutiert mit dem Künstler, die Mutter mit dem Architekten.

Im Zuge des Projektes mit dem Titel „Wildes Denken“ soll auch aufgezeigt werden, welche Kunst- und Kulturprojekte auf die Gesellschaft in der Region Kufstein und Umgebung, Untere Schrann­e, Kaiserwinkl (KUUSK) Einfluss gehabt haben, so Katrin Steindl und Richard Schwarz, die diese Veranstaltung federführend für das Netzwerk Kultur ausarbeiten. Ziel der eintägigen Diskussion ist die Förderung des Diskurses zu Aufgaben und Möglichkeiten der Kunst- und Kulturarbeit sowie die Sammlung an Gedanken zu konkreten regionalen Theme­n als Ausgangspunkt für eine mögliche Umsetzung.

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Netzwerk Kultur in Ebbs konnte Obfrau Hildegard Reitberger über ein Jahr 2019 berichten, in dem man sich in der bildenden Kunst, der Musik und der darstellenden Kunst bewegte, aber auch zu einem ersten „Stammtisch“ zum Thema Medienarbeit einlud. Externe Projekte von Kulturschaffenden aus der Region konnten erstmals unterstützt werden.

Die „#2 Tage der bildenden Kunst“ waren Ende Oktober 2019 im Kultur Quartier Kufstein mit 25 ausstellenden Künstlern ein voller Erfolg. Das Interesse war auch bei den Besucherzahlen zu erkennen. Sehr erfreulich sei die wiederholte Initiative der offenen Ateliers der Künstler mit der Möglichkeit, Kunst dort zu erleben, wo sie entsteht, wurde bei der Sitzung hervorgehoben.

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Die Premier­e der „Sound.Werkstatt“, bei der vor allem aber nicht nur der musikalischen Jugend der Region Einblicke in die Arbeit von Profis gegeben wird, verlief in sehr entspanntem Rahmen. Die gemeinsame Broschüre der Bühnen der Region, das „Theaterfenster“, wird wieder aufgelegt und ist in allen Gemeindeämtern, Tourismusbüros und bei allen Aufführungen der Bühnen erhältlich.

Oberstes Ziel des Netzwerks, das 2018 gegründet wurde, ist es, Menschen mit Ideen im Kunst- und Kulturbereich zu helfen und bei ihrer Arbeit und der Umsetzung von Projekten zu unterstützen. Schriftführer Bernhard Geisler ruft dazu auf, sich bei Interesse an den Verein zu wenden. (TT)


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