Verhandlungen zu Sozialwirtschaft-KV vorerst ausgesetzt

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft, SWÖ) werden vorerst ausgesetzt. Auch die angekündigten Streiktage finden vorerst nicht statt. Das teilte die Gewerkschaft GPA-djp am Dienstag in einer Aussendung mit. Man erwarte sich aber von den Arbeitgebern ein „akzeptables“ Angebot in schriftlicher Form.

„Gerade jetzt leisten die Beschäftigten im Pflege- und Sozialbereich Unglaubliches. Sie sind die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger, die Österreich am Laufen halten“, sagt Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp. Dass aktuell keine Verhandlungen oder Streiks stattfinden können, sei „klar“. Dennoch erwarte man sich ein Angebot, das „dem Wunsch der Beschäftigten nach Arbeitszeitverkürzung Rechnung trägt“.

Die Corona-Krise zeige die Wichtigkeit der Sozialberufe auf. Ob Pflegekräfte im stationären und mobilen Bereich, Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer oder Beschäftigte in der Behindertenbetreuung, der vollen Erziehung oder dem psychosozialen Bereich- „diese Menschen haben sich Respekt und Wertschätzung für ihren Einsatz verdient“, so Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida.

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