Onlinehandel rechnet wegen Corona-Krise mit Plus

Dass der Onlinehandel in Zeiten der Krise mit aller Wahrscheinlichkeit zunehmen wird, erwartet auch Barbara Thaler, IT-Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol.

Onlinehandel könnte die Rolle des stationären Handels übernehmen, Amazon stockt bereits sein Team auf
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Innsbruck, Berlin –Dass der Onlinehandel in Zeiten der Krise mit aller Wahrscheinlichkeit zunehmen wird, erwartet auch Barbara Thaler, IT-Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol. Konkrete Zahlen gebe es aber noch keine. Thaler appelliert jedoch an die Bevölkerung, in österreichischen Online-Shops zu kaufen.

Unterdessen will der Versandhändler Amazon 100.000 Mitarbeiter für Lager und Auslieferung in den USA einstellen, um den Anstieg der Online-Bestellungen wegen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Das Unternehmen werde 350 Millionen Dollar (315,20 Millionen Euro) investieren, um die Stundenlöhne der Beschäftigten in den USA um zwei Dollar und in Europa um etwa zwei Euro zu erhöhen.

Angesichts der bevorstehenden Schließungen der meisten Geschäfte hat etwa der deutsche Digitalverband Bitkom die „ganz zentrale Versorgungsfunktion“ des Onlinehandels betont. Das deutsche Bundesland Bayern habe beispielsweise bereits explizit darauf hingesteuert, dass der Onlinehandel in der Krise Aufgaben des stationären Handels übernehme, erklärte der Bitkom. (ver)


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