Trendforscher: „In der Krise steckt der Keim des Neuen“

Die Arbeitswelt hat sich durch die Corona-Krise massiv verändert. Aber darin steckt etwas Gutes, sagt Trendforscher Franz Kühmayer. In Zukunft stehen Menschen im Vordergrund, nicht Prozesse.

Homeoffice ist durch die Corona-Krise hoch im Kurs.
© APA/Gindl

Das Gespräch führte Nina Zacke

Inwiefern wird sich die Arbeitswelt durch die Corona-Krise verändern?

Franz Kühmayer: Sie hat sich schon massiv geändert. Wir erleben jetzt, dass Dinge, die bislang sehr mühsame Diskussionen ausgelöst haben, plötzlich funktionieren: Darf ich von zuhause aus oder mobil arbeiten? Wie kann ich Beruf und Familie in Einklang bringen? Wie funktioniert es, eine Telefonkonferenz zu machen? Es funktioniert natürlich auch mit dem Improvisationsgedanken dahinter, aber es ist sozusagen sofort ein Evolutionsbeschleuniger eingetreten. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich schlagartig von einer Sekunde auf die andere verändert. Das hat uns auf ein neues Gleis geführt, was Arbeit in der Zukunft anbelangt.

Franz Kühmayer blickt positiv in die Zukunft.Foto:
© Franz Kühmayer/Zukunftsinstitut

Wann wird wieder ein Normalzustand in der Arbeitswelt herrschen?

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