Hotel Alpenrose in Lermoos investiert 17 Millionen Euro

Neben dem Dachsteinkönig im Salzkammergut, dem Familienhotel am Allgäuer Oberjoch und einem Ende November gestarteten Neubau in Thüringen gibt es bei der Hotelgruppe Mayer noch das „Mutterhaus“, die Alpenrose in Lermoos. Und dort wird gerade kräftig investiert.

Das Lermooser Hotel Alpenrose braucht Platz.
© Paschinger

Von Helmut Mittermayr

Lermoos – Urlaub mit der Familie, und das im gehobenen Rahmen – in diesem touristischen Marktsegment bewegt sich äußerst erfolgreich die Hotelgruppe Mayer. Neben dem Dachsteinkönig im Salzkammergut, dem Familienhotel am Allgäuer Oberjoch und einem Ende November gestarteten Neubau in Thüringen gibt es noch das „Mutterhaus“, die Alpenrose in Lermoos. Und dort wird gerade kräftig investiert. Vor allem in einen neuen Badebereich, in zehn neue Luxusfamiliensuiten und vieles mehr. Allein die Badelandschaft wird auf fast 400 Quadratmeter Wasserfläche anwachsen, die Gesamtschwimmbadfläche auf 700 Quadratmeter. Drei neue Rutschen von Reifen bis Kamikaze sind im Entstehen, wie es sich wohl jedes öffentliche Bad im Oberland und Außerfern nur wünschen könnte. Der Lermooser Ernst Mayer nimmt dafür 17 Millionen Euro in die Hand. Ein Vergleich – die von der Marktgemeinde Reutte errichtete Alpentherme Ehrenberg kostete vor wenigen Jahren auch nur drei Millionen mehr.

Auf der Winterbaustelle, die heuer neben dem laufenden Betrieb geführt werden konnte, kam es gleich zu Beginn zu kräftigen Verzögerungen durch Piloten, die in den Untergrund geschlagen werden mussten. Mit Volldampf hätte die verlorene Zeit bis Mitte April, bis zur Fertigstellung des Rohbaus, wieder hereingearbeitet werden sollen. Der Um- und Neubau ist durch Corona mittlerweile zwar zum Erliegen gekommen, da die Baufirmen ihre Arbeit eingestellt haben. Aber rund zwei Drittel des Neubaues sind bereits geschafft. Ein Datum für die Fertigstellung getraut sich Ernst Mayer gegenüber der Tiroler ­Tageszeitung aber nicht mehr zu nennen.

Das heißt aber keineswegs, dass am Bau in Lermoos nicht weitergearbeitet wird. Von der Belegschaft, im Vollbetrieb waren es 157 Mitarbeiter, sind noch immer 22 im geschlossenen Hotel verblieben, wo sie auch verpflegt werden. Sie nehmen Umbauarbeiten am Bestand vor. Alles soll vorbereitet sein, wenn Ernst Mayer nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen den „Go“-Knopf drücken kann.


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