"Das ist übertrieben": Tiroler Arzt hält Jogging- und Radelverbot für Unfug

Trotz Ausgangssperre sind noch immer zahlreiche Jogger und Radler in Tirol unterwegs. Sportmediziner Kurt Moosburger hat kein Problem damit.

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Hannes Sollerer • 29.03.2020 10:17
@Majewski, offensichtlich haben Sie meinen Beitrag nicht ganz verstanden oder Sie suchen hier lediglich einen Grund Ihre Nazi-Keule zu schwingen. Traurig ist, wenn die Leute, "die hinter der Kasse sitzen, Regale einräumen, Wurst schneiden, freundlich und zuvorkommend sind" oft von ihren eigenen Landsleuten leichtsinnig und egoistisch gefährdet werden.Ich kann Sie beuhigen, ich bin kein Rassist, aber im Unterschied zu Ihnen ein Realist.
Wolfgang Meister • 28.03.2020 17:28
"Wer eine andere Person bei einer Behörde wider besseres Wissen anzeigt und Unwahrheiten über diese Person behauptet, damit ein Straf- oder Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet wird, macht sich nach § 164 Strafgesetzbuch (StGB) strafbar."
Wilhelm Majewski • 28.03.2020 11:48
Nicht wegen dem Virus braucht es diese Maßnahmen, wegen der Menschen ist es. Bei zehn Prozent Deppen sind das in Tirol immerhin ca 75 000 Deppen. Und hier sind wir nicht mehr im Fachbereich des Herrn Doktors denke ich. Hier ist wohl anstatt eines Sportmediziners ein Psychiater oder Psychologe gefragt. Oder vielleicht auch ein erfahrener Polizist der mit diesen Deppen tagtäglich Umgang hat. Wie diese zum Exempel: https://orf.at/stories/3159696/
Hannes Sollerer • 28.03.2020 14:25
Solche Deppen hat unser Rechtssystem selber "gezüchtet", indem verbindliche Regeln bei einem Verstoß erst einmal eingemahnt werden, anstatt sofort rigoros mit Strafen durchzugreifen. Und solange ganze Familienclans aus "Kleinasien", wie heute beobachtet, in Supermärkten einen Einkaufsbummel im wahrsten Sinne des Wortes machen und damit die Einhaltung eines Mindestabstandes komplett unterbinden, kann die derzeitige Regelung nicht funktioniern, geschweige denn zum Erfolg verhelfen.Selbst vor den Gartenmöbeln waren die Einkaufswege von Papa, Mama Kindern Opa und Oma komplett blockiert. Die Deppen sind letztendlich diejenigen, die daheim bleiben und sich an die Regeln halten. Vielleicht sollte die Statistik ihre Betrachtungsweise etwas erweitern und zwar auf Kriterien, die u.a auch die geographische Herkunft der "coronalen Problembürger" einbezieht.Siehe auch "https://www.buergermeldungen.com/Woergl/Buergermeldungen/Oeffentliche-Plaetze-und-Gruenflaechen-Umwelt/Corona".
Wolfgang Meister • 28.03.2020 17:23
Was ist den das für eine wilde Seite, da spionieren Bürger andere Bürger. Kopfschüttel, was soll den der Scheiß? Bin ich falschen Film? Wie krank ist das denn!
Wolfgang Meister • 28.03.2020 18:01
Aber anscheindend gefällt einigen diese Entwicklung.
Wilhelm Majewski • 28.03.2020 20:50
Hannes Sollerer. Kann es sein, dass sie ein Rassist sind? Die Mitbürger mit kleinasiatischem Migrationshintergrund die ich sehe sind Mitbürger die hinter der Kasse sitzen, Regale einräumen, Wurst schneiden, freundlich und zuvorkommend sind. Der Bericht den ich in meinem Post angeführt habe handelt von Mitbürgern mit sogenannten autochthonen Hintergrund. Der nsdapvduFPÖler aus Oberösterreich war wohl auch keiner mit kleinasiatischen Migrationshintergrund. Ich bin mir sogar ziemlich sicher sie sind ein Mitbürger mit rassistischen Hintergrund.
Kurt Moosburger • 27.03.2020 18:59
Herr Sollerer, Sie gehören lobenswerterweise zu den vernünftigen Menschen, die grippegeimpft sind. Das sind bei uns weniger als 10%... Sogar in der Ärzteschaft sind es nicht mehr, und das ist beschämend. Übrigens habe ich keinen Artikel verfasst, ich würde am 24. März von der TT angerufen und um meine Meinung gefragt. Mittlerweile bekam ich "Rückendeckung" von Prof. Weiss (siehe den link unten) und hoffe, dass damit auch die Herren Pinzger und Mair (die hoffentlich wie Sie zu den vernünftigen Grippegeimpften gehören) mir gegenüber nicht mehr so streng sind :)
Hannes Sollerer • 28.03.2020 14:51
Betrachten Sie bitte Ihre Aussagen von der anderen Seite. Ihre Theorie bzw. Auslegung kann stimmen oder auch nicht. Wenn Sie damit Recht haben, ist, zumindest für mich (Jahrgang 1944) und auch generell, der Schaden und das Risiko mit der derzeitigen Situation wesentlich geringer , als umgekehrt. Würde man die Regelungen nunmehr lockern und wir müssten feststellen, dass Ihre Überlegungen falsch sind, wäre das Ergebnis zum Zeitpunkt dieser Erkenntnins fatal.
Kurt Moosburger • 27.03.2020 10:41
Mich würde interessieren, wer von den hier aktiven Diskutanten Influenza-geimpft ist... Dass die Grippe bei uns mehr jedes Tote mehr fordert, als es das aktuelle Coronavirus (Coronaviren gab es früher auch schon) tun wird, scheinen viele vergessen zu haben. Es ist nicht nur Aufgabe der Medizin, sondern auch der Politik, keine Massenhysterie aufkommen zu lassen. Ich muss mit Erschrecken feststellen, dass Denunzieren bereits an der Tagesordnung ist. Denke wir zurück, was vor 60 Jahren war... Unsere Gesellschaft braucht Menschen mit Hausverstand und Verantwortungsbewusstsein, aber keine Lemminge...
Hannes Sollerer • 27.03.2020 13:35
Was war vor 60 Jahren? P.S.: Ich bin Influenza-geimpft.
Kurt Moosburger • 27.03.2020 18:43
Korrektur: Sollte heißen, was vor 80 Jahren war
Kurt Moosburger • 27.03.2020 10:25
Der Link kann offensichtlich nicht direkt geöffnet werden =>in den Browser kopieren!
Hannes Sollerer • 27.03.2020 14:02
Sind Sie der Verfasser des Artikels oder gibt es lediglich eine "zufällige" Namensgleichheit?
Kurt Moosburger • 27.03.2020 10:21
https://m.facebook.com/100000312015338/posts/3070176973002673/
Kurt Moosburger • 27.03.2020 05:54
https://m.facebook.com/100000312015338/posts/3070176973002673/
Wolfgang Meister • 27.03.2020 08:52
Herr Dr. Moosburger bitte nochmals Link senden, nicht vollständig. Vielen Dank, sie waren früher mit ihren Thesen und Methoden immer ein super Leitfaden für Profi und Hobbysportler. LG
Kurt Moosburger • 27.03.2020 05:54
Aus der Pressekonferenz der Tiroler Landesregierung vom 26.März:
Markus Grimm • 26.03.2020 10:10
Vielen Dank Hr.Dr.Moosburger für Ihr mutiges Statement. In Zeiten wie diesen sollen Restriktionen sinnvoll und für mündige, verantwortungsbewusste (und auch für alle anderen), nachvollziehbar sein. Willkürlich in einer Härte die jedes Maß und Ziel verloren hat vorzugehen, wird nur zu wachsendem Unmut und nicht zur Einsicht führen. Gerade jetzt wo sich viele um Gesundheit, Finanzen und Job sorgen ist der Druck hoch. Bitte um mehr Augenmaß bei Abstrafungen. Einzelsportler die weder sich noch andere in Gefahr gebracht haben sollen nicht sofort zur Anzeige gebracht werden.
Edgar Pinzger • 25.03.2020 22:44
@ "Das ist übertrieben": Tiroler Arzt hält Jogging- und Radelverbot für Unfug/ Dr. Kurt Moosburger: Ob der Herr Internist immer noch so denkt, wenn den Läufer jemand beim unnötigen Vorbeilaufen anniest, er das Virus dadurch aufnimmt, unbemerkt positiv wird, und das Virus an seine eigenen Liebsten der älteren, risikogefährdeten Generation - ich nenne sie hier rein illustrativ Großmutter oder Mutter - weitergibt, die es bei COPD oder Asthma schließlich nicht überleben? Schuster, bleib bei deinem Handwerk, und halte dich speziell in Krisenzeiten an Gesetze. Internisten sind nicht automatisch med./klinische Mikrobiologen und Virologen. Dazu braucht es ein Sonderfach. Die öffentlichen Aussagen des Herrn Doktors sehe ich angesichts der derzeitigen TIROLER Rechtslage als disziplinär und auch seitens der Staatsanwaltschaft überprüfungswürdig an, und für den im Bericht erwähnten ÖFB erhofft Grund genug, sich von der Privatmeinung des Herrn Doktors zu distanzieren. Dr. Edgar Pinzger, Rechtsanwalt in 6500 Landeck
Peter Mair • 25.03.2020 23:09
Richtig, Herr Dr. Pinzger, dieses ganze Sportgetue ist einfach übertrieben, unter diesen Umständen sowieso, wenn diese Herrschaften wenigstens diese Ansteckungszeit sich ausnahmsweise aus Rücksicht gegenüber ihren Mitbürgern zurücknehmen könnten, wäre diese Auszeit ohnehin auch kürzer, vielen Dank
Florian Zechel • 26.03.2020 11:49
Haben Sie beide den Bericht schon sinnerfassend gelesen? Es sei ja kein Aufruf zum massenhaften Gestzesbruch, sondern dass die Maßnahmen überzogen und übertrieben seien, was den Sport im Alleingang betrifft. Jetzt gleich die Staatsanwaltschaft herbeizurufen grenzt schon an Denunzieren. Die Vorschläge des Herrn Dr. Moosburger sind als solche zu sehen, nicht mehr, versehen mit guten Begründungen und zu sehen als Prävention in alle mögliche Richtungen. Wenn leider ohne Sperre hunderte Menschen etwa auf der Innpromenade zu sehen wären, oder auf einer gesperrten Almterrasse, ist das eine andere Geschichte. Und wenn ich als alleiniger Läufer die Sicherheitsabstände einhalte, ist es noch allemal sicherer als die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels. Und als Rechtsanwalt steht es Ihnen genausowenig zu wie mir als Techniker, den Arzt in Frage zu stellen.
Eleonore Werlberger • 25.03.2020 16:45
Endlich kommt mal auch ein Mediziner zu Wort, vielleicht glaubt man's dem. Ich habe bereits vor über einer Woche darauf hingewiesen, dass ich von diesem totalem Wegsperren NICHTS halte und wurde dafür von den panischen Rotstrichlern mit Unverständnis überhäuft, also noch einmal, damit es auch die Langsamdenker verstehen. Das folgende sage ich (14 Jahre Diabetes sehr gerafft), nicht um damit anzugeben, sondern um zu verdeutlichen, ich kann nachweisen, dass ich weiß, wie Gesundheit entsteht (verhindern von Krankheiten ist was gänzlich anderes, aber vorwiegend das tut unser "Gesundheits"system): Als ich 2006 mit 40 die Diagnose Altersdiabetes bekam (u.a. acht Jahre ohne Sport!, alles wichtiger als die eigene Gesundheit), hatte ich 115 Kilo und Zuckerwerte mit, laut Arzt, Komapotential (erschreckend weit über die Normalwerte von 4 bis 6% hinaus), die ambulant nicht mehr in den Griff zu kriegen waren. Stoffwechsel etc sowieso im Eimer. Nach vier Tagen im Krankenhaus bekam ich drei Tabletten verschrieben. Sehr teuer, aber die bezahlt die Krankenkasse anstandslos. Der Pharmaindustrie gefällt's. Aber ich hatte den Warnschuss meines Körpers verstanden und kapierte rasch, was Eigenverantwortung heißt und dass ich noch über genügend Insulin verfüge, ich muss es nur zum Arbeiten kriegen - mit den zwei Schlüsseln: Bewegung (genau das kriegen alle Leute seit Jahren gepredigt, die aus Gesundheitsgründen Sport treiben sollen und müssen, zB auch an der Neurologie wird meines Wissens stark zu Sport ermuntert) und Ernährung (möglichst KH-arm!). Die Tabletten konnte ich im ersten Halbjahr loswerden, ein Jahr nach der Diagnose lief ich meinen ersten Marathon in bescheidenen 4:40h. Aber es war der Anfang einer (von der TT stets übersehenen) Erfolgsgeschichte, begonnen in einer Krise. 25 Marathons sind es bislang geworden, Gewicht sank über die Jahre kontinuierlich auf rund 80 Kilo. Der Langzeitzuckerwert, der anzeigt, ob sich jemand wirklich hält war bei mir konstant unter 5%, also immer im Normalbereich (jetzt steigt er natürlich!), meistens aber zwischen 4 und 4,5%. Da werden auch gerade Ärzte wow sagen. Das schaffen viele Gesunde nicht. Um Diabetes in den Griff zu kriegen muss man freilich nicht allein elf Marathon unter 3:30h laufen oder Altersklassenpodeste erklimmen und auch nicht nur 42 x 4:34 min/km im Schnitt brauchen, wie bei meinem Rekordn (3:12h). Man muss auch nicht 7x die persönliche Marathonbestzeit, 3x davon mit negative split (also zweite 21km schneller als erste) verbessern, das macht nur viel Spass (der Schmerz geht, der Stolz bleibt), zeigt aber, dass ich was kann. Gerne kann man mir Diabetiker melden, die diese Erfolgsbilanz auch vorweisen können, muss aber nicht sein. Könnte eine recht erfolglose Suche werden. Wenn mir aber ein Mindestmaß an Bewegung gestrichen wird, eine Stunde pro Tag (ein Ruhetag pro Woche, nicht sieben!) dann erachte ich das als Anschlag auf meine Gesundheit, noch dazu von Leuten, die ihre Fachkompetenz nie nachweisen konnten (kaum jemand im Gesundheitswesen wird für Herrn Tilg eine Lanze brechen! jetzt nicht und auch früher nicht) - allfällige rechtliche Schritte behalte ich mir deshalb vor (mit wurde von der hohen Politik meine wichtigste Medizin gestrichen, ich fühle mich als Diabetiker außerdem diskriminiert und um Grundrechte betrogen). Dass ich - fehlender soleus-Muskel in der Wade rechts! - Spezialeinlagen (ca 200 Euro im Jahr) immer selbst zahlen musste, während Typ-2-Diabetiker (Typ 1 ist schwieriger, weil da das Insulin von Anfang an fehlt!), die sich nicht halten, locker alles bewilligt bekommen, deren Tabletten kommen weit teurer, und sind oft Unwille und Faulheit geschuldet (zu dieser Aussage stehe ich!), aber das ist unsere Gesundheitspolitik. Ich habe Diabetes stets als Herausforderung angenommen und möchte hier auch betonen, dass "mein" Erfolg immer auch ein "unser" Erfolg war. Vielleicht weil ich kein passiver Jammerer bin, sondern Probleme aktiv angehe. Danke also auch an alle Läufer, die mir stets mehr Orientierungs- und Motivationshilfe waren als Gegner; den PhysiotherapeutInnen, die immer mehr gaben als sie mussten, war nicht immer einfach! (hab nen störrischen Körper!), den MitarbeiterInnen beim Sanitätshaus Danner für top Einlagen, weil ohne die wäre selbst mein Kinvara-Liebling nicht zu laufen gewesen, den Rückenwindlern, die weit mehr sind als eine Laufboutique, für mich oft Anlaufstelle Nummer eins, oder dem "Fußvolk" im Gesundheitswesen, die auch jetzt wieder mal viel Last für ZU wenig Geld schultern müssen, Ärzte habe ich solche und leider auch solche kennengelernt; sie alle - nicht den Internetgoldfundstücken Fitnesspapst Dr Strunz und em leider verstorbenen Peter Greif vergessend - haben mir geholfen, zwar oft auch im aber meist eher trotz des Gesundheitssystems eine chronische Krankheit (inkl chronischem Muskelschaden) im Zaum zu halten, so sehr, dass ich mich lange als Ex-Diabetiker fühlen durfte. Dieses Erfolgsmodell wird nun nachhaltig beschädigt, hier entstehen nun immense Folgeschäden für alle (Diabetes ist ja nur ein Beispiel! und selbst Geeunde brauchen Bewegung, Training für's Immunsystem! es geht nämlich ein Virus um, gecheckt?!) und ALLES wäre besser als dieses idiotische totale Wegsperren. Die Hamsterkäufe im Supermarkt sind weit mehr Virenbörsen als moderater Sport allein, Massenansammlungen, doch wen sollen alleine Sportelnde gegenseitig anstecken? Das ist nichts Gegenseitiges! Und ich traf (vor Chorona) - außerhalb von Innsbruck - meist im Schnitt keine zwei Personen pro Kilometer. Also was soll der Schwachsinn, der mehr schadet als er nützt? Quarantäne ja, meiden und verbieten von Massenansammlungen ja, aber tagtäglich zunehmendes Gefährden von Gesundheit durch panisches Vermeiden möglicher Krankheit? Der Tag hat inzwischen genug Sonnenstunden, dass selbst eine weitere Aufteilung etwa nach Alphabet möglich wäre, 8 bis 9 Uhr, A bis C eine Stunde Sporterlaubnis im Freien; dieser "Sport" sollte aktuell ein moderater sein, lieber zB gemütliche 6 bis 7 Minuten pro KM, für die Gesundheit reicht's, und gezieltes, hartes Training ist jetzt wirklich nicht sinnvoll, aber nein: der LH GP sperrt alle weg, weil er panisch wurde, weil da war doch was in Ischgl, nicht? Tja, ich habe ein gutes Gedächtnis und viel IQ, freu Dich drauf, Politik. Wir sprechen uns noch! Mag. Herbert Werlberger, mit ausdrücklicher Erlaubnis von Eleonore Werlberger
Wilfried Feistmantl • 25.03.2020 21:09
Vielleicht bedenken sie mal dass dies ein Sportmediziner ist. Und kein Epidemiologe!!
Eleonore Werlberger • 25.03.2020 21:31
Der Sportmediziner geht aber d'accord mit mir und vielleicht bedenken Sie, dass er Arzt ist und ich ein Vorzeigediabetiker, und wir also beide über jahrelange Erfahrungen mit unserem Gesundheitswesen verfügen. Werden Sie für Ihre Kampfposterdasein eigentlich pro Beitrag bezahlt oder pauschal, bar oder mit Sachgütern wie Wohnung etc. Weil wenn hier einer auffällt mit Postings, die den Reichen und Mächtigen nach dem Mund reden, dann Sie. ÖVP-Mitlied, stimmt's? (Wenn ja, werden Sie es nicht zugeben.) Ich habe übrigens meinen Zivildienst als Notfallsanitäter absolviert, habe Leben gerettet, Sie auch? Macht nix und danke, dass es Sie gibt, es bestätigt mich darin mich jetzt nicht freiwillig gerettet zu haben, womöglich hätte ich Menschen geholfen, denen eh nicht mehr zu helfen ist, ich denke Sie sollten sich angesprochen fühlen, und alle die jetzt überlaut ZUSAMMENHALT schreien, werden bald nichts mehr davon wissen; war in Tirol immer so; schreien tun sie Zusammenhalt nur, um haarsträubende Versäumnisse zu übertünchen (ohne Ischgl hätten wir diese Diskussion nicht, weil keine panische, die Bevölkerung arg - wenn nicht so gar sträflich, das werden aber Gerichte klären verunsichernde Überreaktion nötig gewesen wäre). Ich weise des weiteren darauf hin, dass es eine derart strikte die Gesundheit mindestens so gewiss gefährdende wie eventuell sichernde Ausgangssperre in keinem Land Europas gibt, nicht mal in denen die Tirol das Corona-Virus erst verdanken, viele diese Länder weisen sogar daraufhin, dass moderater Sport im Freien weiter erwünscht ist, mehr wollen wir nicht. Ob Sport ohne Rückgrat gefährlich ist, kann ich nicht sagen, probieren grad Sie es aber lieber nicht aus. Mag Herbert Werlberger, mit ausdrücklicher Genehmigung von Eleonore Werlberger
Eleonore Werlberger • 25.03.2020 21:33
gemeldet nicht gerettet zu haben ist gemeint; ich fange an Fehler zu machen, manch Intelligenzniveau zihet offenbar doch runter
Peter Mair • 25.03.2020 23:15
Frau Werlberger, tut mir leid , aber sie dürften zu den unbelehrbaren Besserwissern gehören
Hermann Rofner GmbH HERO Tischlerei • 26.03.2020 07:04
Ich hoffe der Friseur der Werlbergers sperrt bald wieder auf! Auch wenn der mir jetzt schon leid tut.
Erika Rössler • 25.03.2020 15:11
Ich danke Hr. Dr. Moosbrugger für seinen wertvollen und vrnünftigen Beitrag. Gesundheitsbewusste Menschen brauchen Bewegung an der frischen Luft und wenn man Abstand hält ist auch keine Gefahr damit verbunden. Auf Sportarten mit höherer Verletzungsgefahr kann man ja verzichten. Aber Spazieren im Wald und Radfahren in der Ebene sind sicher kein Problem, im Gegenteil, die Immunabwehr wird gestärkt, das Aggressionspotential reduziert und die Bereitschaft, vernünftige Einschränkungen zu akzeptieren wird gesteigert. Also bitte, liebe Politiker, bessert nach!
Johann Vigl • 25.03.2020 08:53
Schön wäre, wenn sich jemand - vielleicht der Landeshauptmann - zu einer Klarstellung aufraffen könnte. Ich kenn mich nicht aus: Steht jetzt die Bundesverordnung über der Landesverordnung oder umgekehrt? Und sind die Grund- und Freiheitsrechte jetzt allesamt außer Kraft gesetzt? Ich bin der Meinung, dass eine Regierung die Leute nicht einfach ohne weiteres einsperren darf.
Hannes Sollerer • 25.03.2020 11:15
Eine Pandemie, wie wir sie derzeit erleben ist nicht "ohne weiteres"! Lesen Sie einmal, was in Italien und in Spanien gerade los ist, dann sehen Sie, was uns blüht, wenn wir uns nicht an die Vorgaben halten. Dies gilt auch für oa @Juen und @ Schönegger.
Reinhard Mangweth • 25.03.2020 08:40
Stimme hr.dr.moosburger absolut zu!!
Wolfgang Meister • 25.03.2020 08:13
Da hat Moosburger absolut recht, die Bürger stärken ihre Immunabwehr und verfallen nicht in Lethargie. Bewegung ist Leben. Mindestabstand einhalten, keine Gruppenbildung, dann dürfte auch das funktionieren.
Wolfgang Meister • 25.03.2020 08:16
Herdenimmunität werden wir so oder so erreichen, natürlich im Schutz der Alten und Schwächsten!
Markus Rieglhofer • 25.03.2020 08:05
Ich finde diese Einschränkung auch absolut überschiessend. Die gesundheitlichen Folgen treffen viele. Es ist klar, dass ein Sicherheitsabstand von 2m einzuhalten ist und man einzeln unterwegs ist. Dann ist eine Ansteckung schlicht nicht möglich. Diabetiker, (aber auch Menschen mit Depressionen) beispielsweise müssen sich regelmäßig min. 1 Stunde bewegen, um den Zuckerspiegel inkl. Folgewirkungen im Griff zu halten. Die Sperre der Parks am Inn, die ebenso überschiessend war, führt jetzt dazu, das sich halt auf den abgelegeneren Wegen plötzlich jede Menge Spaziergänger aufhalten. Dumm war anzunehmen, dass die sich jetzt einsperren. Dort ist aber weniger Platz zum Ausweichen. Sinnvoll wäre, nur die Gruppenbildung zu untersagen. Aber das eine Einzelperson nicht mehr dort spazierengehen oder auf einer Parkbank sitzen darf, ist schlicht Willkür und eine Dummheit.
Markus Rieglhofer • 25.03.2020 08:07
Ergänzung: in Wien will man derzeit aus dem gleichen Grund neben den Wiener Parks auch jene wieder aufsperren, die in Bundesverwaltung sind. Damit sich eben die Leute auf größere Flächen verteilen und sich nicht gefährden.
Thomas Grimm • 25.03.2020 07:56
Kann dem Artikel von Hr.Dr.Moosburger nur beipflichten. Bei diesen moderaten Bewegungsarten im Freien die er anführt kann der Virus nicht übertragen werden, da der geforderte Mindestabstand von einem Meter auf alle Fälle erreicht wird. Auch stimmt es, dass ich mir bei einem Sturz mit dem Fahhrad am Radweg keine so schweren Verletzungen zutragen kann, dass ich damit in die Intensivstation muss. Moderate Bewegungen im Freien sind auch total wichtig für das Imunsystem, welches in Zeiten von Corona unbedingt gestärkt gehört.
Peter Mair • 25.03.2020 07:47
Na super, ihr Beitrag hat grad noch gefehlt, ihr kein Problem steckt sich selbst und andere dann nicht weiter an oder wie? Anscheinend bräuchte es in diesem Fall hier auch eine strikte Chinesische Regierung, deren Anweisungen zu befolgen sind, basta
Markus Rieglhofer • 25.03.2020 07:59
Sie haben aber auch keine Ahnung, wie die Ansteckung erfolgt, sonst könnten sie ja sachlich argumentieren und nicht sinnfrei pöbeln.
Peter Witting • 25.03.2020 09:43
Die Sehnsucht nach dem starken Mann/Diktatur?
Rita Mair • 25.03.2020 10:38
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der König (nach den Schätzungen, Hypothesen, Testungen, Statistiken und Analysen/Interpretationen, ...) "nackig" da steht?! Wir werden es bald erfahren.
Eleonore Werlberger • 25.03.2020 17:42
Sie wünschen sich ein Regime wie in China - und wen Sie doch mal einen Neurologen aufsuchen. Wissen Sie was Sie in China mit Patient 0 gemacht haben, einem Forscher der das Virus entdeckte? Antwort: die Polizei geschickt, Unterwanderung des Systems (des politischen, nicht des gesundheitlichen); der Mann ist tot, offizielle Todesursache: Corona (ob es auch eine inoffizielle Todesursache gibt, weiß ich nicht. Aber merken, bitte: Man kann an vielem sterben, nicht nur an Corona.)

Allgemeine Posting-Regeln

Wer hier postet muss die allgemeinen Gesetze und Rechtsvorschriften einhalten.

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