Tiroler Krisenmanagement: Ischgl wehrt sich, Behörde unter Druck

In einer Stellungnahme ans ZDF weisen die Ischgler Touristiker den Vorwurf der Vertuschung zurück. Das „Kitzloch“ wurde erst zwei Tage später geschlossen.

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Franz Nigl • 26.03.2020 13:10
Ich finde es schlicht unerträglich, daß bei den Ischgler Touristikern 6immer noch keinerlei Einsicht, keinerlei Betroffenheit über das unermessliche Leid, dass sie über das Tal, Tirol, Österreich und weite Teile Europas gebracht haben! Warum? Weil alles dem Ziel Saisonabschluß 3.Mai untergeordnet wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden offenbar erste Coranafälle unter den Teppich gekehrt und es wurde die geballte Macht der diversen Kammern , Funktionäre und Kontakte genutzt, um durch Druck auf die Entscheidungsträger bei Behörden und Politik zu verhindern, dass es zu Betriebschliessungen oder gar Liftschliessungen kommen konnte. Erst Behörden unter Druck setzen und dann sagen, die Behörden haben ja nicht früher Schliessungen angeordnet, ist mehr als scheinheilig. Wobei ich nicht beurteilen kann, ob es im Einzelfall direkter Druck der Touristiker oder voreilender Gehorsam der Behörden bzw. der Politik war. Eines steht für mich jedenfalls ausser Zweifel, dass Dr. Katzguber als höchster Vertreter der tiroler Gesundheitsbehörde wegen seiner katastrophalen Fehleinschätzungen einer der Hauptverantwortlichen der tiroler Coronakatastrophe ist. Er ist untragbar, verdient keinerlei Vertrauen und hat do rasch wie möglich seinen Patz zu räumen für eine kompetente Person. Aber bitte nicht für Frau Hornischer, die ist ebenso unfähig! Siehe ihre Beurzeilung km Gall drs erkrankten Ischhler Barkeepers!
Markus Rieglhofer • 26.03.2020 21:55
Vielleicht war es einfach eine faktenbasierende Entscheidung, so vorzugehen. Fehler passieren, Fehleinschätzungen sind möglich. Jene die es damals besser gewusst zu haben meinen, sollten sich beim Krisenstab als Wahrsager melden.
Manfred Habacher • 26.03.2020 05:55
Typisch Piefke, zuerst fröhnt man dem Ballermann, und hinterher klagt man über die Bildzeitung. War selber noch am 15. März in einem Schigebiet (nicht Ischgl). Bei den Liften konnte man sich sicher nicht anstecken, weil tote Hose, hatte bei 32 Liftfahrten max. fünfmal einen Mitfahrer obwohl mind. 4er Sessel. Aber der geschlossene Schirm war gerammelt voll. Habe diesen wie immer gemieden, nur von außen im vorbeifahren gesehen. Und das, obwohl man schon sehr gut über die bevorstehende Pandemie informiert war.

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