Klarstellung gefordert: „Zangerl beleidigt gesamten Tourismus in Tirol“

Mayrhofens Bürgermeisterin Monika Wechselberger wirft dem Tiroler AK-Chef „geschäftsschädigendes Verhalten“ vor und droht mit Klage. 260 Briten haben die Quarantänegebiete gestern verlassen.

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Erich Staudinger • 29.03.2020 16:25
Eher ein Teil des Tourismus hat ein ganzes Land und ihre Menschen verraten mit ihrer Gier.
Willi Penz • 29.03.2020 14:08
Die WK darf nicht klagen. Sehr witzig. Die AK droht ständig und droht Unternehmen mit Klage. Die AK steht sicher nicht für eine gute Gesprächskultur.
Herbert Haberl • 29.03.2020 08:31
Sodom und Gomorrha steht in der Bibel, vielleicht gibts jetzt etwas Zeit zum Nachdenken. Tourismus wäre langfristig etwas, wo alle ich meine wirklich alle, wenn er ohne Raubbau an "Mensch und Natur" betrieben wird, zum Nutzen aller ist! Ich hoffe das Regional und natürlich Bio wieder mehr an Bedeutung gewinnt. aber ohne Produktkennzeichnung wird es nicht funktionieren, denn ohne ehrliche Kennzeichnung wird auch der gutgläubige Konsument nur betrogen. Gesundheit ist das wichtigste und weniger kann viel mehr sein. wünsche einen schönen Sonntag ein Bio-Bauer aus dem Zillertal
Markus Rieglhofer • 29.03.2020 08:13
Von irgendwo muss ja der gefestigte Ruf herkommen, dass die Jobs im Tourismus nicht gerade von besonderer Sorge um die Mitarbeiter getragen sind. Und anstatt hier mal bei den schwarzen Schafen aufzuräumen, greift die WK den Boten an und droht mit Klage. Krisenkommunikation schaut schlicht anders aus.
Wilfried Feistmantl • 29.03.2020 08:40
Ja woher denn? Schon mal der Gedanke gekommen dass es sich ev. um eine Revanche/Frusteaktion handelt? Oder kommt das überhaupt nicht in Frage dass man sich immer beide Seiten anhört?
Christa Abfalter • 29.03.2020 07:15
Der Herr zangerl beleidigt niemanden im Tourismus sondern deckt auf die Misere von tirol ist in der ganzen Welt zu lesen
Wilfried Feistmantl • 29.03.2020 08:37
Also Kollektivschuld. Oder: Alle für einen, einer für Alle??
Christa Abfalter • 29.03.2020 07:12
Herr zangerl decken sie in Zukunft weitere Sachen von den Hotels auf da wird vieles unter den Tisch gekehrt diese schwarzen Schafe
Florian Zechel • 29.03.2020 07:06
Jaja, das heilige Land und der oberheilige Tourismus: reflexartig werden jetzt Betriebe genannt, welche sich angeblich gut um die Mitarbeiter kümmern. Was nicht sein darf, sollte nicht beim Namen genannt werden. Warum meldet sich denn überhaupt Mayrhofens BMin zu Wort, wenn das Tal gar nicht genannt wurde? Lächerlich. Wenn etwa Gemüsearbeiter schlecht behandelt werden und Steuern im großen Stil hinterzogen werden, sind noch die schlechten Großhandelspreise schuld. Wenn eine Studie vorrechnet, dass man in der Gastronomie über's Jahr gesehen schlecht verdient überhaupt bei unseren Lebenskosten, dann sinds laut Hörl die , welche den Tourismus schlecht reden die Schuld, dass man keine Arbeitskräfte findet. Plötzlich ist man gar nicht ausländerfeindlich, es werden Stimmen laut, alle Grenzen für Drittländer zu öffnen. Wenn es offensichtliche Fehler im Krisenmanagement gab und die halbe Welt darüber berichtet, darf das wenn es nach der Altschwarzen Garde geht, auch nicht sofort aufgearbeitet werden. Nein es tappen teils die gleichen Patscher herum, denn es gibt ja wichtigeres zu tun, nämlich Gras drüber wachsen lassen, um sich später noch selbst zu loben.
Florian Zechel • 29.03.2020 07:57
Was denkt und sagt eigentlich Ischgls Visionär und Vordenker Günther Aloys zu der ganzen Sache? Glaubt er immer noch, die Alpen seien langweilig und bräuchten den totalen Wahnsinn? Noch im Jänner (!) hat er verlautbart, China wäre ein Milliardenmarkt, den wir unbedingt noch erschließen müssen, weil Deutsche und Österreicher leider immer weniger Schifahren gehen? Ein bisschen mehr Demut und Abkehr vom Erschließungswahn und Respekt vor den natürlichen Ressourcen täte uns allen gut. Ein Lob an alle kleinen Biobauern, Gäste welche uns die Treue halten und nicht den Ballermann brauchen oder 350 Pistenkilometer, den Familienbetrieben welche noch nicht an Russen oder Chinesen oder an eine sterile Hotelkette verkauft haben, wo die Wertschöpfung auch wirklich im Land bleibt.
Josef Laucher • 29.03.2020 06:21
Zu Herrn Zangerl: in Anbetracht der schwierigen Zeit sieht so Solitarität aber wirklich nicht aus! Gerade vom AK Präsidenten würde ich mir einen nützlichen Beitrag für alle Menschen zur Bewältigung der Krise erwarten. Gilt für alle: hört doch endlich auf mit der Wadlbeisserei und Mullkübelaktionen, denn damit wird doch niemand jetzt geholfen!
Wilfried Feistmantl • 29.03.2020 08:34
Die Nestbeschmutzung hat in A Tradition. Das was da momentan abgeht hat mit Aufarbeitung schon gar nichts mehr zu tun!
Peter Witting • 29.03.2020 10:35
Hände falten, Goschen halten! Sie verwechseln ganz offensichtlich Solidarität mit dem Vertuschen von Missständen. Und wer es wagt Kritik an sakrosankten Personen oder Institutionen zu üben ist natürlich ein Nestbeschmutzer. Tirol ist offenbar nicht kritikfähig, geschweige denn dazu fähig sich in Selbstreflexion zu üben.

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