Zeitvertreib in Teilchen: Die Menschen entdecken das Puzzle wieder neu

Besondere Zeiten fördern besondere Hobbys. Puzzeln liegt schon seit Längerem wieder im Trend, zurzeit aber noch viel mehr.

Kein Teil ist wie das andere - und darin liegt wohl der große Reiz des Puzzlens.
© Ravensburger

Von Theresa Mair

An der Motivation hat es nicht gelegen. Wer kann schon behaupten, einen Hieronymus Bosch – gut zwei Meter mal ein Meter – in der Wohnung hängen zu haben? Freilich, man bekommt im Leben nichts geschenkt – und damit ist nicht der Preis des Puzzles gemeint. Sondern die Herausforderung, den berühmten „Garten der Lüste“ aus 9000 kleinen, detailreichen Teilen zusammenzubauen.

Der richtige Zeitpunkt

Nachdem sich nach einer Woche bereits die Staubmäuse zwischen den auf dem Wohnzimmerboden ausgebreiteten Puzzleteilen verfingen und gerade einmal der Rand fertig war, ging nichts mehr. Nach einem weiteren Monat Puzzle-Stillstand war Schluss. Das Risiko einer Hausstauballergie wurde zu groß. Man könnte natürlich auch die Diagnose „klarer Fall von Selbstüberschätzung“ stellen. Seitdem wartet der „Garten der Lüste“ in der Schachtel auf den richtigen Moment. Der wäre wahrscheinlich genau jetzt.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte