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Rundherum braune Wiesen: Tiroler machen Ärger Luft

Seit Wochen wird Gülle und Mist auf den Wiesen und Feldern aufgebracht. In diversen Facebook-Gruppen kritisieren Tiroler den Gestank und die Überdüngung.

Früher wurde zweimal im Jahr gedüngt und gemäht, heute bis zu sechsmal. (Symbolfoto)
© iStockphoto

Von Brigitte Warenski

Innsbruck – „Wir queren auf einem Weg eine Wiese, die zwei Waldstücke verbindet. Da ist kein Grün mehr zu sehen“, zeigt sich eine Tirolerin in einer Facebook-Gruppe entsetzt. Sie ist wie auch andere Tiroler im ländlichen Raum, die derzeit nur Spaziergänge in der Umgebung machen dürfen, in Quarantänezeiten sensibilisiert. „Schauen Sie sich die Wiesen an. Es gibt wegen der Überdüngung keine bunten Blumen mehr, es wächst nur noch gelber Löwenzahn“, macht ein anderer Tiroler seinem Ärger Luft in einer E-Mail an die Tiroler Tageszeitung. Er verweist darin auch auf den diese Woche erschienenen „Insektenatlas 2020“ – die TT berichtete.

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