Rundherum braune Wiesen: Tiroler machen Ärger Luft

Seit Wochen wird Gülle und Mist auf den Wiesen und Feldern aufgebracht. In diversen Facebook-Gruppen kritisieren Tiroler den Gestank und die Überdüngung.

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Florian Zechel • 05.04.2020 14:59
Immer das selbe Problem: Was jeder sehen und riechen kann und durch zahlreiche Studien belegt ist, wird sofort durch Interessensvertreter und Lobbyisten abgestritten. Aussage der Boku Wien: Was die Landwirtschaft nicht geschafft hat zu zerstören, wird wohl durch den Klimawandel endgültig erledigt. Keine Blumenwiesen, immer weniger Insekten, Intensivierung, keine Fruchtfolge, keine Ruhezonen zwischen den Feldern "Uniwand", gedüngt wird nicht kurz vor angesagten Niederschlag sondern wenn's grad passt oder die Güllegrube voll ist. Fällt der Milchpreis, wird aus der Turbokuh noch mehr herausgepresst.
Peter Witting • 05.04.2020 13:02
Weniger Tierprodukte konsumieren! Ist gesünder, besser für die Umwelt und auch besser für die Nase :-)
Maria Poppeller-Schneeberger • 05.04.2020 11:55
Die Bauern lediglich zu "informieren" wird wohl nicht ausreichen. Es gibt sehr wohl Möglichkeiten Jauche bodenverträglicher und damit automatisch "nasenverträglicher" zu machen. Doch solange das nur auf freiwilliger Basis erfolgt ...! Vielleicht hilft der Gestank aber gerade jetzt die Ausgangseinschränkungen leichter einzuhalten ;)
Wilfried Feistmantl • 05.04.2020 14:36
Nö, der Ausgangssperre hilft das nicht. Dieser Duft macht auch vor keinem Fenster und auch keiner Türe halt! Wäsche aufhängen, lüften, Terrasse sitzen all das wird zu Herausforderung! Wenns überall gleich duftet kann man(n) auch gleich spazieren gehen :((

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