Arbeitslosigkeit im Bezirk Landeck: „Marshallplan wird nötig“

Arbeitslosigkeit in Landeck ist um unglaubliche 608,5 Prozent höher als im Vorjahr. Bei der AK und der WK laufen die Telefone heiß.

Das Stadtzentrum von Landeck war gestern Freitag beinahe menschenleer.F
© Wenzel

Landeck – Das mit Abstand schlimmste Arbeitsmarkt-Szenario beschert die Corona-Krise dem Tourismusbezirk Landeck: Gegenüber dem Vorjahr „explodierte“ die Arbeitslosigkeit um 608,5 Prozent. Anders gesagt: 4733 Personen stellten zum Stichtag 31. März einen Antrag auf Arbeitslosengeld, wie AMS-Leiter Günther Stürz gestern bestätigte. „Unser Team arbeitet mit höchstem Einsatz, um die Antragsflut zu bewältigen.“ Trotz Unterstützung der Landesgeschäftsstelle und seitens des AMS Reutte komme es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung. „Antragsteller sind keinesfalls nur Tourismusmitarbeiter. Wir haben zum Beispiel auch Vermessungstechniker oder Zahnärzte.“

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