Virtuelle Zeitreise in die 70er-Jahre

Eines von 27 zentralen Bauwerken aus den 70er-Jahren in Tirol: Carl Pruschas „Haus Strickner“ in Sistrans.
© G. R. Wett

Innsbruck – Um den Kontakt mit dem Publikum in Zeiten wie diesen wenigstens virtuell nicht abreißen zu lassen, hat sich das Innsbrucker aut.architektur und tirol in ein provisorisches Filmstudio verwandelt, aus dem sich Arno Ritter jede Woche zu einem anderen Aspekt der mit großem Erfolg angelaufenen Ausstellung „widerstand und wandel. über die 1970er-Jahre in Tirol“ an die nun ausgeschlossenen Ausstellungsbesucher wenden wird.

Teil eins informiert multimedial über die Thematik der Schau bzw. erläutert, was für die kommenden ausstellungs- und veranstaltungsfreien Wochen geplant ist. So werden etwa laufend Beiträge aus der Begleitpublikation zur Schau jeweils für eine Woche online zugänglich gemacht. Beginnend mit dem in die mehr als 500 Seiten dicke Publikation einführenden Essay Arno Ritters sowie Christian Mariachers Beitrag „Tirol in Zahlen“. In den Folgewochen sollen sämtliche 21 Textbeiträge online gehen, die die Baukultur, aber auch diverse gesellschaftspolitische und kulturelle Aspekte der 1970er-Jahre kritisch reflektieren. In einem „Fotoalbum“ sind außerdem alle 27 von Günter Richard Wett für die Ausstellung bzw. Publikation dokumentierten zentralen Bauwerke der 1970er-Jahre in Tirol zu sehen, ergänzt durch Informationen zu jeder der Architekturen.

Und zum Nachsehen gibt es schließlich auch den Vortrag von Anton Pelinka am 5. März im aut über die Politik und Gesellschaft in den 1970er-Jahren. Es bestehen aber auch Überlegungen, weitere als Rahmenprogramm zur Schau geplante Vorträge virtuell abzuwickeln. Bereits nachhörbar sind allerdings 31 Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen aus den vergangenen Jahren. www.aut.cc (schlo)

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