Ausbau des Kindergartens in Lechaschau in Planung

Mit dem Bau von 69 Wohnungen in den Jahren 2015 bis 2018 wurde in Lechaschau viel zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

Das Kindergarten- und Volksschulgebäude in Lechaschau stammt aus den 50er-Jahren und soll nun ausgebaut und modernisiert werden.
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Von Simone Tschol

Lechaschau – Mit dem Bau von 69 Wohnungen in den Jahren 2015 bis 2018 wurde in Lechaschau viel zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Zahlreiche junge Familien mit kleinen Kindern nutzten die Chance auf ein neues Zuhause und zogen ein.

Dies stellt die Gemeinde nun allerdings vor zusätzliche Herausforderungen. „Wir haben erstmals nicht alle Kinder im Kindergarten aufnehmen können“, beschreibt Bürgermeister Hansjörg Fuchs das Problem. 67 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren hätten einen Kindergartenplatz gebraucht. Fuchs: „Vom Land gibt es die Vorgabe, dass nur 20 Kinder pro Gruppe betreut werden dürfen. Wir wollen aber keine Kinder abweisen. Es gibt viele Mütter, die wieder in den Beruf einsteigen wollen und auch sollen, wenn das ihr Wunsch ist.“

Um zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen, muss der Kindergarten vergrößert werden. „Wir sind gerade in der Planungsphase. Die GemNova begleitet das Projekt und stellt ihre Expertise zur Verfügung. Das Kindergarten- und Volksschulgebäude wurde in den 50er-Jahren errichtet und entspricht nicht mehr den aktuellen Standards“, weiß Fuchs. Wie hoch die Kosten für den Ausbau ausfallen werden, ist derzeit noch nicht klar. Vorerst soll ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden.

Fuchs: „Das muss auf alle Fälle gemacht werden. Wir haben von einem aufs andere Jahr zehn bis zwölf Kinder mehr und keine Infrastruktur dafür. Das muss sich dringend ändern.“

Auch der Ausbau der Volksschule soll noch folgen. „Für den Kindergartenausbau reicht der Platz aus. Für den Volksschulneubau müsste allerdings ein Nachbargrundstück erworben werden. Dies sei laut Fuchs möglich, der Kauf allerdings „noch nicht über die Bühne“.


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