„Umdenken bei Erbschaftssteuer“: Kogler über Zeit nach Corona-Krise

Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hofft, dass der Virus-Schock zu einem Umdenken des Wirtschaftssystems führt. Er fordert von Millionen-Erben einen „gerechten Beitrag“ zur Krisenfinanzierung.

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Willi Penz • 08.04.2020 16:06
Ohne, alle Untergangsbeschwörer wieder im Forum! Bin auch für eine Vermögensteuer! Wird Zeit, dass diese eingeführt wird.
Josef Lutz • 08.04.2020 15:55
Es gehören mal die Schlupflöcher für die internationalen Konzerne gestopft. Die verlagern ihre Gewinne in Steueroasen. Das wäre wesentlich sinnvoller!
Peter Witting • 07.04.2020 22:37
Während es für die Unternehmen, Reichen und Lobbyisten Milliarden an Hilfsleistungen gibt, gibt's für die Arbeitnehmer maximial ein paar Millionen. Eine vorübergehende Erhöhung des Arbeitslosengeldes wurde ja von der ÖVP ebenfalls abgelehnt. Am Ende wird es so sein wie immer: Die Zeche bezahlt der Mittelstand und für die unteren Schichten werden die Sozialleistungen noch weiter gekürzt, weil die Unternehmen sind ja nicht belastbar und Vermögenssteuern oder Finanztransaktionssteuern sind ja den Reichen nicht zumutbar und den Unternehmern ja schon gar nicht...
Josef Leitner • 08.04.2020 06:45
Die Geldbeschaffung durch die Indexierung der Familienbeihilfen für ausländische Pflegekräft hat ja nicht funktioniert. Jetzt könnte man ja einmal einen Versuch bei den Wohlhabenden des Landes machen.
Wolfgang Meister • 08.04.2020 07:35
So etwas wird nicht kommen, da nehmen sie lieber den Ausverkauf Österreichs in Kauf oder die Zerstörung der besitzlosen Mittelschicht. Dann pfuscht ihnen niemand mehr in die Suppe, dann haben sie ihre "totale freie Marktwirtschaft". Nur ein aufmucken der Massen könnte in diese Richtung was bewirken, ist aber bei uns in Österreich undenkbar, zumindest wenn die Leute noch einen Flachbildfernseher, Handy und was zum "fressen" haben.
Josef Leitner • 08.04.2020 12:14
Laut einer Meldung von ZackZack ist der ominöse "Think-Austria" im Bundeskanzleramt am arbeiten. Niemand weis genau wer da alles mitmischt, nicht einmal der Vizekanzler. Laut Angaben von Sebastian Kurz forscht dieser „Think Tank“ nicht nur zur Zukunft Österreichs, sondern bereitet dem Kanzler auch „Hintergrundinformationen“ auf. Von Brigitte Bierlein wurde der „Think Tank“ umgehend gestrichen. Nur eine Woche nachdem Kurz wieder ins Kanzleramt einzog, war der „Think Tank“ und Mei-Pochtler zurück im Kanzleramt. Heute wurde bekannt, dass Mei-Pochtler den nächsten Aufsichtsrat-Posten holte: Ab 13. April wird sie im Aufsichtsrat ProSiebenSat.1 Media SE sitzen. Zur Mediengruppe zählt auch der österreichische Privatsender „Puls 4“. Damit sitzt im Puls4-Aufsichtsrat ab nächster Woche eine der engsten Kurz-Beraterinnen. Um Privatsendern über die Corona-Krise zu helfen, hat Türkis-Blau ihnen übigens gerade 15 Millionen Euro zukommen zu lassen, und damit die letztes Jahr stark erhöhte staatliche Untersützung noch einmal um 75 Prozent aufgestockt. Der Weg Österreichs zur neoliberalen Spielwiese wird jetzt schon geebnet.

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