Weimarer Dichterzimmer für den digitalen Blick geöffnet

Schiller, Goethe und Co.: Mit einem Trailer und einer Fotogalerie erlaubt die Klassik Stiftung Weimar einen Einblick in die restaurierten historischen Dichterzimmer im Stadtschloss. Die Stiftung verwaltet unter anderem das Erbe der Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und Friedrich Schiller (1759-1805).

Eigentlich sollten die Zimmer nach Jahren von Restaurierungsetappen ab Ostern für kleine Gästegruppen zu Führungen wieder geöffnet werden. Aufgrund der Coronapandemie sei das so aktuell nicht möglich, deshalb sollten die digitalen Angebote zumindest einen ersten Eindruck vermitteln.

Die Zarentochter Maria Pawlowna, spätere Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, ließ ab 1835 - kurz nach Goethes Tod - im Westflügel des Schlosses die Zimmer zu Ehren von Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried Herder, Schiller und Goethe errichten. Weimar war Wirkungsstätte der vier Dichter, die wichtige Vertreter der deutschen Klassik sind.

Die Dichterzimmer im Schloss stellen laut Stiftung als Ensemble ein einmaliges Raumkunstwerk dar. Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Clemens Wenzeslaus Coudray und Friedrich Preller der Ältere wirkten bei der Ausgestaltung mit.

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Die Stiftung ließ die Zimmer über Jahre in Etappen restaurieren. 2005 wurden die Arbeiten am Herderzimmer abgeschlossen, 2014 die Gedächtnisräume für Goethe und Wieland. Nun erscheint auch das Schiller-Zimmer wieder in authentischer Gestaltung - sowie das sogenannten Achteck-Zimmer.

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