Keine Tierquälerei bei Gatterjagd in Kaisers: „Erlegung erfolgte professionell“

Nach Debatte um Abschuss von 34 Stück Rotwild in Kaisers bescheinigt Gesundheitsministerium Land korrektes und nachhaltiges Vorgehen. Massive Kritik an lokalen Verantwortlichen und Polizei.

Das Rotwild im Gebiet von Kaisers weist eine massive TBC-Durchseuchung auf.
© APA (dpa)

Von Peter Nindler

Innsbruck, Kaisers — Der Abschuss von 34 Stück Rotwild in einem Reduktionsgatter Anfang Februar sorgte für gewaltiges Aufsehen. Notwendig war er wegen einer massiven Tuberkulosedurchseuchung des Rotwilds in der Lechtaler Gemeinde Kaisers. Bilder von den erschossenen Tieren im Schnee machten die Runde, vor allem der Bürgermeister von Kaisers, Norbert Lorenz, heizte die Stimmung gegen das Land auf. Er forderte seine Mitbürger sogar auf, über eine „Dienstenthebung" der beiden verantwortlichen Beamten, Landesveterinärdirektor Josef Kössler und Amtstierarzt Johannes Fritz, „abzustimmen". Der Jägerverband protestierte ebenfalls lauthals.

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