Innsbrucker Anwalt kritisiert Vorgaben für Kurzarbeitsgeld

Fehlender Rechtsanspruch auf Kurzarbeitsgeld bereitet Betrieben bei Bankkrediten Probleme, warnt ein Anwalt.

Mehr als 6000 Betriebe haben in Tirol Kurzarbeit beantragt.
© Rachle

Von Max Strozzi

Innsbruck – In Tirol wurden bis vergangenen Montag 6032 Anträge auf Corona-Kurzarbeit gestellt. Bewilligt wurden vom AMS Tirol bislang 1686 Anträge. Weil das Kurzarbeitsgeld vom AMS erst mitunter mehrere Monate im Nachhinein fließt, marschieren viele Betriebe mit der Förderungsbewilligung in der Hand zur Bank, um sich die anfallenden Lohnkosten vorstrecken zu lassen, bis das AMS-Geld tatsächlich eintrifft. Das Problem dabei: „Unternehmen haben keinen Rechtsanspruch auf das Kurzarbeitsgeld“, kritisiert der Innsbrucker Anwalt Georg Ganner.

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