24 Stunden ohne neuen Coronafall in Tirol: Positiver Trend setzt sich fort

Der zuletzt erfreuliche Trend setzt sich fort: Binnen 24 Stunden gab es gestern keinen positiven Coronavirus-Test in Tirol. Im April wurden bisher 9400 Anrufe bei der Hotline 1450 verzeichnet. Das sind rund 500 Anrufe pro Tag.

Seit Ende Februar erreichten die Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 knapp 100.000 Anrufe.
© Land Tirol/Pichler

Innsbruck, Wien – Die erfreulichste Meldung des gestrigen Tages: Erstmals seit Anfang März vermeldete das Land am Sonntagabend, dass binnen 24 Stunden – trotz 743 Testungen – kein einziger positiver Fall ausgewertet worden sei. „Das zeigt, dass die Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen“, so LH Günther Platter (VP). Leider verstarb aber eine Frau (87) mit Vorerkrankungen aus dem Bezirk Lienz.

Indes sind seit Ende Februar bei der Gesundheitsberatung mit der Nummer 1450 in Tirol knapp 100.000 Anrufe eingegangen. Zur Unterstützung der Leitstelle Tirol, die federführend für die Abwicklung der 1450 verantwortlich zeichnet, waren es auch eigens geschulte MitarbeiterInnen des Landes und der Stadt Innsbruck, die die Anrufe entgegennahmen. Seit Mitte März, als täglich über 2800 Anrufe verzeichnet wurden, war das „1450-Zentrum“ neben der Leitstelle auch in der Stadtbibliothek Innsbruck untergebracht. Mit dem Rückgang der Neuerkrankungen in Tirol wird auch die Großbesetzung der 1450 mit 24 internen MitarbeiterInnen der Leitstelle sowie 14 externen MitarbeiterInnen nun reduziert.

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„Im Monat April verzeichneten wir bis dato 9400 Anrufe. Das sind rund 500 Anrufe pro Tag – dabei ist ein deutlicher Rückgang zum Monat März erkennbar“, berichtet Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol. „In Spitzenzeiten waren bis zu zehn interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle sowie sechs externe Personalkräfte für die Gesundheitsberatung 1450 tätig. In Zukunft werden die Personalressourcen wieder auf die internen Personalkräfte reduziert, können jedoch bei Bedarf jederzeit aufgestockt werden“, so Noggler.

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Während die Anrufzahlen bei der Gesundheitshotline rückläufig sind, ist das Interesse am Dashboard des Landes Tirol ungebrochen. In der Karwoche online gegangen, wurden mittlerweile bereits über eine Million Zugriffe verzeichnet. Unter www.tirol.gv.at/dashboard abzulesen sind die mehrmals am Tag aktualisierten Zahlen, Daten und Fakten des Einsatzstabs zum Coronavirus in Tirol.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Österreich (Stand gestern 17 Uhr) liegt bei 14.699, derzeit sind 3796 Menschen erkrankt. Mit Stand Sonntagfrüh sind österreichweit 452 Personen an den Folgen des Virus verstorben. 10.501 Menschen sind nach einer Infizierung wieder genesen. (TT, APA, np)

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