Soziologe Frank Welz: „Nur sanfte Hirten können wirksam führen“

Beharrliches Erklären und Angst ums Überleben sind der Schlüssel zum Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung, meint der Soziologe Frank Welz.

Gegen die strengen Corona-Maßnahmen regt sich, wie hier am Freitag bei einer Demo in Wien, immer lauter Widerstand.
© APA/GEORG HOCHMUTH

Innsbruck – Widerstand scheint sich zu regen. Immer häufiger wird gegen die gravierenden Einschränkungen, welche die Maßnahmen gegen das Coronavirus für die Gesellschaft bedeuten, aufbegehrt. In der Wiener Innenstadt beispielsweise trafen sich am Freitag mehrere Dutzend Menschen, um gegen die Verordnungen des Bundes zu demonstrieren. Und das obwohl die Polizei die Versammlung untersagt hatte. Die Protestierenden seien „Abweichler“, denen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werde, sagt Frank Welz, Professor für Soziologie an der Universität Innsbruck.

Die Menschen gehen wieder raus ins Freie, treffen sich, auch in größeren Gruppen. Mancherorts entsteht der Eindruck, dass der Wille, sich an strenge Maßnahmen gegen das Coronavirus zu halten, abnimmt?

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