Rizzoli zu Corona-Einsatz in Tirol: „Die Miliz ist dafür prädestiniert“

Zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik wird die Miliz mobilgemacht – in Tirol mit 4. Mai eine Kompanie des Jägerbataillons Tirol. Kommandant Elmar Rizzoli über die Herausforderungen des Corona-Einsatzes.

Am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen wird die Miliz ab 4. Mai ausgebildet.
© Nalter/Mil-Kom

Innsbruck – Etwas über 200 der 700 Milizsoldaten des Jägerbataillons Tirol haben in den vergangenen Wochen ihre Mobilmachung erhalten. Diese eine von vier Kompanien des Bataillons wird zum Corona-Einsatz in Tirol abbestellt. Das Bataillon untersteht Elmar Rizzoli. Der Oberstleutnant ist Innsbruckern kein Unbekannter. Leitet er doch das Amt für allgemeine Sicherheit im Magistrat der Landeshauptstadt. Rizzoli selbst wird jedoch nicht zur Waffe greifen – das lässt sein Brotberuf derzeit nicht zu.

Seit Beginn der Krise ist er kraft seiner zivilen Funktion im Einsatzstab des Landes tätig. Seine Truppe untersteht während des Einsatzes dem Befehl des Militärkommandos Tirol. Der TT stand Rizzoli wenige Tage vor dem Start des Einsatzes seiner Soldaten Rede und Antwort.

220 Milizsoldaten haben ihren Einrückungsbefehl mit 4. Mai erhalten. Die Einspruchsfrist läuft. Wie viele werden tatsächlich im Corona-Einsatz stehen?

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