Mercedes GLA: Mehr SUV-Look und mehr Raum

Mit gewachsenen Dimensionen, einer höheren Sitzposition und praktischem Alltagsnutzen geht der Mercedes GLA in die zweite Runde.

Ab sofort lieferbar: die GLA-Klasse der zweiten Generation von Mercedes.
© Werk

Salzburg – Manche hatten an der ersten Generation der 2014 auf den Markt gekommenen GLA-Klasse etwas auszusetzen, insbesondere an der verhältnismäßig niedrigen Sitzposition angesichts des Anspruchs, ein Sport Utility Vehicle darzustellen. Doch am Markt schlug sich die skeptische Haltung nicht nieder – vom kompakten SUV verkaufte Daimler innerhalb von sechs Jahren weltweit mehr als eine Million Stück. Damit versteht sich von selbst, dass sich die Schwaben praktisch genötigt sahen, eine zweite Generation nachzulegen.

Der neue GLA profitiert dabei von den technischen Errungenschaften, die Mercedes mit der Einführung der neuen A-Klasse ins Angebot nahm. Hier ragt insbesondere das wegweisende, innovative Infotainmentsystem MBUX heraus, das nun auch im GLA auf Befehle des Fahrers (oder von weiteren Fahrgästen) reagiert. Ein weiterer Höhepunkt ist die Verwendung von digitalen Bildschirmen für das Instrumentarium und die Navigation. Wählen kann der Kunde hier zwischen drei Varianten: zwei sieben Zoll großen Bildschirmen, einem Sieben-Zoll-Display kombiniert mit einem 10,25-Zoll-Display und der so genannten Widescreen-Version mit zwei 10,25-Zoll-Screens.

Auch wenn der neue GLA von der Digitalisierungs-Offensive profitiert, so liegt hier nicht der einzige Fortschritt: Wesentlich sind zusätzlich die neuen Abmessungen, die einhergehen sollen mit mehr Fahrkomfort und einem größeren Raumangebot. Da die neue Höhe von 1,61 Metern (ein Plus von zehn Zentimetern) auch mit einer höheren Sitzposition verbunden ist, dürfte damit ein bequemeres Ein- und Aussteigen eine erwartbare Konsequenz sein.

Bei der Variabilität hat Mercedes ebenso nachgelegt: Die Fondlehnen sind ab Werk im Verhältnis von 40:20:40 umklappbar, die gesamte Fondbank lässt sich optional längs um 14 Zentimeter verschieben.

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Umfangreich fällt das Sicherheitsprogramm der neuen GLA-Klasse aus, teils Serie, teils in Gestalt einer Sonderausstattung. Hierzu zählen etwa der aktive Abstandsassistent Distronic, der aktive Lenkassistent, der Spurwechselassistent, der Totwinkelassistent und der Ausweichlenk­assistent.

Das Motorenportfolio besteht aus Vierzylinder-Aggregaten, die allesamt mit einem Turbolader bestückt sind. Die Benziner leisten 163 und 224 PS, die Diesel 116, 150 und 190 PS. Alle Triebwerke sind mit Doppelkupplungsgetrieben (sieben bzw. acht Gänge) verknüpft, für die beiden stärkeren Diesel und den Topbenziner gibt es auf Wunsch 4Matic-Allradantrieb. Weitere Motorisierungsvarianten sollen folgen, darunter auch ein Hybrid. Den ab sofort lieferbaren GLA gibt es ab 40.290 Euro. (hösch)


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