Klage um Rettungskosten chancenlos: Heli-Betreiber scheitert vor Gericht

Eine Italienerin stürzte auf dem Drauradweg und musste in die Klinik geflogen werden. Die 12.000 Euro Kosten, die sie schuldig blieb, können in Österreich nicht eingeklagt werden. Grund sind juristische Feinheiten.

Der Betreiber eines Rettungshubschraubers, der in Osttirol eine verletzte Italienerin barg, muss im Ausland um sein Geld streiten.
© Jan Hetfleisch

Von Catharina Oblasser

Lienz, Bologna – Der Drautalradweg in Osttirol ist bei italienischen Gästen besonders beliebt. Zu Tausenden radeln sie während der Saison vom Südtiroler Innichen Richtung Lienz. So auch im August 2017, als eine Frau aus Bologna dort unterwegs war. Die Frau stürzte schwer, ein vorbeikommender Radler alarmierte die Rettung. Aufgrund der schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen wurde die Italienerin schließlich nicht in das nahe gelegene Krankenhaus nach Lienz geflogen, sondern in die Universitätsklinik nach Klagenfurt. Kosten für den Transport per Rettungshubschrauber: mehr als 12.000 Euro.

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