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Archäologen konnten in Telfs Pesterreger nachweisen

An einem Skelett vom historischen Pestfriedhof gelang ein spektakulärer Nachweis. Ein grenzüberschreitendes Forschungsprojekt ist geplant.

Ein Gedenkkreuz erinnert an die Seuche.
© MG Telfs/Dietrich

Telfs –Seuchen begleiten die Menschheit seit undenklichen Zeiten. Auch Tirol wurde vor rund 400 Jahren von einer verheerenden Pestepidemie heimgesucht. Ein „Hotspot“ war Telfs, wo etwa 200 Menschen – ca. 20 Prozent der Bevölkerung – starben. Seit einiger Zeit erforschen Archäologen und Mikrobiologen die Epidemie und ihre Folgen. Nun ist es Spezialisten gelungen, an einem Skelett, das bei der Telfer St.-Moritzen-Kirche ausgegraben wurde, den Erreger des „Schwarzen Todes“ molekularbiologisch nachzuweisen.

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