„Angebot reicht einfach nicht mehr aus“: Mountainbiker wollen Ausbau von Trails

Vertreter der Innsbrucker Mountainbike-Community bauen in Sachen Nutzungskonflikte auf Dialog – und einen Ausbau der Infrastruktur.

Mit dem Tiroler Mountainbikemodell gäbe es bereits einen „einzigartigen“ Lösungsansatz, betont eine Innsbrucker Bike-Plattform. (Symbolfoto)
© iStock

Von Michael Domanig

Innsbruck – Zunehmende Nutzungskonflikte in den Wäldern um Innsbruck sind seit Jahren ein Thema – heuer hat sich das Problem durch die Corona-Krise und schönes Wetter weiter verschärft. Zugleich wächst, wie berichtet, die Kritik an Bike-Sportlern, die meist illegal auf schmalen Wegen unterwegs sind.

„Wir versuchen, im Dialog Lösungen zu finden“, sagen dazu Dominik Bösch und Verena Böhm-Hennes. Beide sind Teil von „MTB Innsbruck“, einer seit drei Jahren bestehenden losen Plattform, die als Ansprechpartner für die Bike-Community fungiert, aber auch in engem Austausch mit der Stadtpolitik, dem Tourismusverband sowie dem Forst steht und in Arbeitsgruppen mitwirkt.

Zunächst plädiert Bösch für klarere Begrifflichkeiten: Statt von „Downhillern“ – ein Wort, das die Debatte zuletzt dominierte – müsse man von Mountainbikern sprechen: „Nicht jeder, der Trails fährt, ist ein Downhiller.“ Letztere sind beim Bergauffahren auf Lifte oder Busse angewiesen. Doch in einer Umfrage mit über 600 Teilnehmern habe sich nur ein Viertel als „Downhiller“ bezeichnet: „Aber 95 Prozent gaben an, Trails zu fahren.“

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